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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
NR-Land

Lockdown wird verlängert, aber bei diesen Details sind sich die Länderchefs uneinig

Montag, 4. Januar 2021 von Franz Purucker

Bund und Länder sind sich nach Informationen der BILD einig, dass der Lockdown bis zum 31. Januar verlängert wird. Endgültig wird darüber zwar erst am Dienstag, 5. Januar, entschieden.

Uneinigkeit gibt es demnach darüber, ob Schulen und Kitas wieder öffnen, nur in einen eingeschränkten Betrieb mit Notbetreuung übergehen oder wie aktuell nur die Anwesenheitspflicht in Schulen ausgesetzt wird und an Eltern appelliert wird, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

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NRW wollte die Schulen eigentlich wieder öffnen. Gegenüber der „Rheinischen Post“ hatte Schulministerin Yvonne Gebauer zuletzt gesagt, dass sie auf zurückgehende Werte hofft, um „nach dem 10. Januar 2021 einen Schulbetrieb auf der Grundlage des Stufenmodells und mit möglichst viel Präsenzunterricht ermöglichen.“ Danach sieht es jedoch aktuell nicht aus.

Einige Länderchefs wollen die Schutzmaßnahmen sogar verschärfen: So hat der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow vorgeschlagen, dass sich die Menschen nur noch 15 Kilometer um ihren Wohnort bewegen dürfen sollen. Auch dieser Vorschlag wird wohl am Dienstag diskutiert.

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Sachsen kündigte bereits an, dass Schulen und Kitas bis Ende Januar komplett geschlossen bleiben. Auch Thüringen wird diesem Weg wohl folgen. Die beiden Ost-Bundesländer sind aktuell am stärksten von der Pandemie betroffen.

Aus Baden-Württemberg wiederum gibt es den Vorschlag, Schulen und Kitas unabhängig vom Inzidenzwert wieder zu öffnen. Es sei gerade in jüngeren Altersklassen unerlässlich, dass Kinder in Kitas gehen und in Schulen lernen.

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