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Spielsachen und Schuhe auf einer Garderobe einer Kita
Foto: panthermedia.net / Thomas Ix
NR-Land

Lockdown beinhaltet Kita- und Schulschließung: Was gilt nun in NRW?

Montag, 14. Dezember 2020 von Franz Purucker

Der Lockdown kommt: Ab Mittwoch, 16. Dezember, schließen neben Gasto- und Freizeitbetrieben nun auch der komplette Einzelhandel (mit Ausnahmen) sowie Schulen und Kitas. NRW geht bei letzterem jedoch einen Sonderweg und entlastet damit die Eltern.

Familienminister Joachim Stamb (FDP) hatte nach dem Lockdown im Frühjahr eine Betreuungsgarantie gegeben. Das heißt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Diese Garantie gilt weiter. Damit haben berufstätige Eltern nun Sicherheit.

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Das Betreuungsangebot gilt ausdrücklich auch für private Gründe. „Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson“, heißt es in der Landmitteilung.

Lediglich Eltern, die nicht auf eine Betreuung angewiesen sind, werden dazu aufgerufen, von anderen Möglichkeiten Gebrauch zu machen. Dazu hat der Minister ein Schreiben an die Eltern aufgesetzt, welches sich hier downloaden lässt.

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Ähnlich ist die Regelung in den Schulen: Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird ein Betreuungsangebot aufrecht erhalten. Die Eltern können selbst wählen, ob ihr Kind im Präsenzunterricht vor Ort oder digital im Home Schooling unterrichtet wird. Die Schulpflicht ist nicht aufgehoben. Unterricht findet bis einschließlich Freitag, den 18. Dezember 2020, statt.

Ab Klasse 8 erfolgt der Unterricht grundsätzlich in Distanz. Möglich ist jedoch, dass Schüler für Klassenarbeiten und Klausuren zeitweise doch in die Schule kommen müssen.

Für die Klassen 1-7 ist den Eltern die Entscheidung über die Teilnahme ihrer Kinder am Präsenzunterricht in denSchulen freigestellt.Ab Klasse 8 erfolgt der Unterricht grundsätzlich in Distanz. An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020.

Schülerinnen und Schüler an Förderschulen mit einem besonderen Betreuungsbedarf werden auch in den Jahrgangsstufen 8 und darüber ein Angebot für den Unterricht in Präsenz in ihren Schulen erhalten.

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An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien – also am 7. und 8. Januar 2021 –  findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember.

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