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Wurst auf einem Teller
Foto: Symbolfoto: Pixabay
Äußerlich sieht die Wurst von Wilke ganz normal aus, kann aber gefährlich sein. Listerien sorgen für Grippeähnliche Symptome. Zwei Todesfälle sind bereits bekannt.
NR-Land

Listerien-Skandal trifft Großhändler der Region

Mittwoch, 16. Oktober 2019 von Franz Purucker


Der Salzkottener Großhändler Gafa-Team hat auf seiner Website einen Produktrückruf veröffentlicht. Dort heißt es: „Setzen Sie diese Produkte keinesfalls mehr ein, damit weiterer Schaden verhindert wird.“ Betroffen sind demnach neben der Marke Wilke auch Produkte mit den Namen „Haus am Eichfeld“ und „Pickosta“.


Wurst von Wilke ist an der Identitätskennziffer „DE EV 203 EG“ erkennbar. Waren von Wilke werden mit zwei Todesfällen in Südhessen und 37 weiteren Krankheitsfällen in Verbindung gebracht. Mehrfach wurden Listerien in Wilke-Produkten nachgewiesen. Das Unternehmen ist inzwischen geschlossen und insolvent.

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Wie die Neue Westfälische berichtet, sind weitere Großhändler der Region nicht betroffen. Das Studentenwerk Paderborn, das St. Vincenz Krankenhaus (unter anderem in Salzkotten) und die Pflegeheime der Caritas seien nicht mit Wilke-Wurst beliefert wurden.


Listerien sind Bakterien, die insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere und Neugeborene lebensgefährlich sein können. Die Symptome, die das Bakterium auslösen, ähneln denen einer leichte Grippe: Betroffene plagen häufig über Fieber und Gliederschmerzen.

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Bei stärkerer Kontamination kann es zu Fieber, Durchfall und Magenbeschwerden kommen. Im schlimmsten Fall führt die übermäßige Aufnahme von Listerien zu einer Sepsis oder einer Hirnhautentzündung.

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