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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Salzkotten

Landwirte erhöhen den Druck: Mahnfeuer in Salzkotten geplant

Sonntag, 8. Dezember 2019 von Franz Purucker

Mit einem großen Mahnfeuern wollen die Landwirteim Kreis Paderborn am Dienstag, 10. Dezember, in Salzkotten, auf der Wiese vor der Dreckburg um 19 Uhr ein „leuchtendes Zeichen“ setzen.

Der Anstoß zu dieser bundesweiten Mahnfeueraktion kommt von der Bewegung „Land schafft Verbindung“. Die Feuer sind im Zuge der Demonstrationen der Landwirte der nächste Schritt, um die Öffentlichkeit und Politik auf ihre Existenzängste aufmerksam zu machen.

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Die Landwirte kommen mit ihren Treckern. Bereits am Samstag gab es in Bennhausen ein Mahnfeuer mit 50 Traktoren. „Die Schlepper stehen als Symbol für die Landwirtschaft“, erklärt Rainer Kleinn, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Benhausen. Die Bauern wollen friedlich auf ihre Belange aufmerksam machen. „Wir wollen in der Adventszeit zum Nachdenken anregen“, so Rainer Kleinn. „Wir wollen still in Erinnerung rufen, warum wir hier bei uns in Deutschland, im Kreis Paderborn, eine heimische Landwirtschaft brauchen, warum wir wichtig sind. Wenn es uns nicht mehr gibt, ist es zu spät.“ Unter dem Motto redet mit uns, nicht über uns“ laden sie auch alle Interessierten herzlich ein. „Wir wollen mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen“, betont Landwirt Kleinn.

Gemeinsam Lösungen finden

Den Landwirten mangele es nicht an der Bereitschaft zur Veränderung. „Wir brauchen aber auch eine Zukunftsperspektive“, erklärt Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes zu der Situation der Bauern. Landwirte, Politik und Gesellschaft müssten gemeinsam Lösungen finden, wie sich Natur- und Artenschutz, aber auch die Tierhaltung weiter verbessern lassen, unter Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe. Ein wichtiges Signal sei vom Agrargipfel ausgegangen, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Dezember eingeladen hatte. Jetzt müsse die Politik dranbleiben und die Landwirtschaft in die Entscheidungsprozesse einbeziehen. Beringmeier: „Wir wollen den Dialog.“

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