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Foto: Stadt Salzkotten
Ulla Dittrich (v.l.), Bürgermeister Ulrich Berger, Marcel Reinecke, Rabea Vollmer (beide von Bürener Dienstleistungs- & Sicherheitsdienste GmbH) und Thomas Peitzmeier vom Fachbereich Bürgerdienste und Ordnungsamt.
Salzkotten

Kontaktverbot: Auch Salzkotten setzt nun auf privaten Sicherheitsdienst

Samstag, 4. April 2020 von NR Redaktion

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, sind Zusammenkünfte von mehr als zwei Personenuntersagt. Ausnahmen bilden Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner sowie zusammenlebende Personen. Um das Durchzusetzen bekommt das Ordnungsamt in Salzkotten nun Unterstützung.

Mitarbeiter der Bürener Dienstleistungs- & Sicherheitsdienste GmbH und Jugendarbeiterin Ulla Dittrich kontrollieren mit weiteren Kollegen des Ordnungsamtes die Einhaltung der gesetzlich vorgegeben Maßnahmen in Salzkotten.

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„Wir wissen, dass nur durch Abstand halten und maximale Minimierung der persönlichen sozialen Kontakte aktuell eine Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus erreicht werden kann. Daher sind wir dazu gehalten, die Bestimmungen zu kontrollieren und durchzusetzen. Diese Regeln sind notwendig, um uns und jeden Einzelnen zuschützen“, so Bürgermeister Ulrich Berger.

Kontrollgänge sind nichts Neues für Ulla Dittrich. Bereits seit einigen Jahren durchläuft sieregelmäßig das Stadtgebiet um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören,zu helfen. Diesbezüglich besteht seit einigen Jahren eine enge Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt und Jugendarbeit.

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Dittrich betont, dass es auch während der Corona-Pandemie wichtig sei, dieses Angebot beizubehalten.„Der Kontakt zu den Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen und wird von mir in Kooperation mit der Bürener Dienstleistungs Sicherheitsdienste GmbH weiterhin aufgesucht und aufrechterhalten. Aber bitte mit Abstand und nicht in Gruppen.“, so Ulla Dittrich.

Die Kontrollen der letzten Tage sind positiv. „Ein Großteil der Salzkottener hält sich an die Regeln. Besonders in den letzten Tagen ist es ruhiger geworden“, berichtet Dittrich: „Trotzdem haben wir vereinzelt bereits Verwarnungen ausgesprochen. Daher mein Appell, bitte haltet Euch an die Regeln. Jeder hat einen Elfmeter bei mir frei, aber wenn dieser verschossen ist, müssen wir reagieren und Konsequenzen ziehen.“

Berger schließt sich den Worten an: „Wir appellieren an den gesunden Menschenverstand,die Regeln zu beachten. Zum Schutz von uns allen.“

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