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Foto: Kurt Bouda / Pixabay
Geseke

Jugendlichen auf frisiertem Roller erwischt: Diese Strafe droht nun

Freitag, 1. Oktober 2021 von Franz Purucker

Polizeibeamte kontrollierten am Donnerstag, 30. September, gegen 18.45 Uhr drei Roller-Fahrer an der Albert-Brand-Straße in Geseke. Auf Nachfrage gab ein 17-Jähriger auch zu, dass sich an seinem Gefährt zahlreiche veränderte Bauteile befänden, die zu einer Leistungssteigerung führen würden.

Der Test auf dem angeforderten Rollenprüfstand bestätigte mit 87 Stundenkilometern die Angaben des Jugendlichen. Fahrzeuge der Klasse AM dürfen maximal 45 Stundenkilometer fahren, Mofas höchstens Tempo 25 fahre.. Da er über keinen ausreichende Fahrerlaubnis verfügte, wurde eine Anzeige wegen des Fahrers ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuer-, Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrsordnung gefertigt.

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Vorwürfe, die teuer werden können: Wer ohne gültigen Führerschein unterwegs ist, dem drohen laut Gesetz Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr. Aufgrund des jungen Alters des Täters wird dieser vermutlich zu Arbeits- und Sozialstunden verurteilt.

Darüber hinaus droht eine Führerscheinsperre. Besonders empfindlich sind die Strafen, wenn mit einem getunten und unversicherten Roller ein Unfall verursacht wird. Dann drohen nämlich hohe Schadensersatzforderungen, die teilweise auch noch Jahre später durchgesetzt werden können.

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Eine Ausnahme gibt es übrigens für schnelle Mopeds, die sogar schneller als die oben genannten Geschwindigkeiten sind. DDR-Mopeds, die vor 1992 zugelassen worden, müssen nicht gedrosselt werden, selbst wenn diese mitunter bis zu 70 Stundenkilometer fahren können.

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