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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
NR-Land

In diesen Städten ist die Corona-Lage besonders dramatisch

Mittwoch, 23. Dezember 2020 von Franz Purucker

Über Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Kontaktbeschränkungen und des Lockdowns entscheidet in erster Linie der sogenannte Inzidenzwert – also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Jede Region in Deutschland liegt inzwischen über dem Corona-Warnwert von 50. Überschreitet in einer Region dieser Wert die Schwelle von 200, gilt der Kreis als Risikogebiet und es können weitere Maßnahmen – beispielsweise Ausgangssperren in der Nacht – verhängt werden. Dies gilt bereits im Kreis Lippe und dem Kreis Minden-Lübbecke.

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Entscheidend ist immer die Inzidenz im jeweiligen Kreis: Da diese im Kreis Paderborn bei 128 und im Kreis Soest bei 121 liegt, sind die Werte zunächst unproblematisch.

Das wäre der rechnerische Inzidenzwert für die einzelnen Kommunen im NR-Land.

Wären die Kommunen im NR-Land eigene Kreise, würden die Lage anders aussehen: In Bad Wünnenberg, der kleinsten Stadt des NR-Verbreitungsgebietes, stehen den 26 Neuinfektionen der letzten sieben Tage nur 12.456 Einwohner gegenüber – die rechnerische Inzidenz liegt bei 264,93. Die Stadt wäre Risikogebiet.

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Das ganze Gegenteil ist in Büren der Fall: Die Stadt zählte mit ihren 22.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen „nur“ 19 Neuansteckungen – der Inzidenzwert liegt also mit 86,36 sogar unter dem Kreiswert.

Die meisten Neuinfektionen gibt es in den Großstädten – wie Paderborn, wo sich im genannten Zeitraum zuletzt 194 Menschen ansteckten. Im Verhältnis zu den 153.485 Einwohnern liegt der Inzidenzwert (126,39) unter dem Kreisdurchschnitt.

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