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Foto: Hauptzollamt Bielefeld
Die Schmuggler nutzte Hohlräume im Fahrzeug, um Drogen zu verstecken. Insgesamt fanden die Zöllner 105 Pakete Marihuana in dem niederländischen Fahrzeug.
Umland (Raum Lippstadt)

In diesem Fahrzeug versteckten Schmuggler 52 Kilogramm Marihuana

Dienstag, 5. Oktober 2021 von NR Redaktion

Zöllnern aus Anröchte ist ein großer Schlag gegen Drogenschmuggler gelungen. Wie die Zollbehörde erst jetzt berichtet kontrollierten sie am Sonntag, 26. September, einen PKW mit niederländischen Kennzeichen. Die beiden Niederländer erklärten gegenüber den Beamten, dass sie aus den Niederlanden kommend auf dem Weg nach Berlin seien. Verbotenen Gegenstände führten sie angeblich nicht mit.

Bei der anschließend durchgeführten Kontrolle des Autos, schlug jedoch die Rauschgiftspürhündin „Lieschen Müller“ an mehreren Stellen des Autos an. Nach der Demontage des Handschuhfaches konnten im oberen Bereich der Armaturen hinter dem Airbag in Silberfolie verpackte Päckchen gesichtet werden.

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Da die Fortführung der Kontrolle eine weitere Demontage des Autos erforderlich machte, wurde dieses auf das Gelände einer Kfz-Werkstatt verbracht. Dort wurden hinter den Kotflügeln sowie im Fußbereich der Rücksitzbank nicht werkseitige Zugänge zu Hohlräumen entdeckt, die mit Metallplatten verschlossen und teilweise verspachtelt waren.

Die Hündin Lieschen Müller erschnupperte die versteckten Drogen.

In den Hohlräumen fanden die Zollbeamten insgesamt 105 Pakete Marihuana mit einem Gesamtgewicht von fast 52 Kilogramm. Beide Fahrzeuginsassen wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen sie wird nun ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dortmund, Zweigstelle Hamm.

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