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Foto: UVK/Ennepe-Ruhr-Kreis
In den Altenheimen wird jetzt geimpft.
Kreis Soest

Impfzentren sind nur Auftaktlösung – Ziel ist die Impfung in Arztpraxen

Samstag, 9. Januar 2021 von Heike Tebbe

In einer Telefonkonferenz haben sich Landrätin Eva Irrgang und der Sprecher des Impfzentrums für den Kreis Soest, Dr. Friedrich Acquistapace von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), mit den Bürgermeistern der 14 Städte und Gemeinden des Kreises Soest über die Impfung ausgetauscht. Einig waren sich alle, dass möglichst schnell flächendeckend in den Arztpraxen vor Ort geimpft werden sollte.

Die Landrätin rechnet im Februar mit dem Start des Impfzentrums in Soest. Ein zweiter Standort für ein weiteres Impfzentrum im Kreisgebiet sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll, vor allem deshalb, weil in absehbarer Zukunft nicht ausreichend Impfstoff für mehr als ein Zentrum verfügbar sei.

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Impfzentren seien von vornherein nur für den Auftakt vorgesehen gewesen, betonten die Landrätin und der Ärzte-Vertreter. Beide wiesen auf den enormen finanziellen, personellen und organisatorischen Aufwand hin, der für Impfzentren betrieben werden müsse. Sobald auch im Hinblick auf die Kühlung und den Transport leichter händelbare Impfstoffe zur Verfügung ständen, sei die dezentrale Impfung in den Hausarztpraxen der Königsweg. Die leichter zu handhabenden Impfstoffe eröffneten dann auch Möglichkeiten, Pflegebedürftige und Ältere durch Hausärzte zu Hause zu impfen.

Bis dahin sind zunächst die mobilen Einsatzteams in den Pflegeheimen unterwegs. Bis zum Ende des Monats Januar sollen die Bewohner sowie die Mitarbeiter der 48 Seniorenheime im Kreisgebiet zu versorgt sein. Die Landrätin wie auch der Sprecher der Bürgermeister im Kreisgebiet Dr. van der Velden sowie Dr. Acquistapace appellierten in diesem Zusammenhang an alle Pflegekräfte, sich impfen zu lassen. Dort sei die Quote leider noch niedrig.

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