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Foto: Franz Purucker
Die Sparkassenvorstände Bernd Marx (l.) und Meinolf Schniedermeier präsentieren die Bilanz des Vorjahres.
Geseke

Immobilienboom nutzt der Sparkasse Geseke

Samstag, 22. Februar 2020 von Franz Purucker

Niedrige Zinsen sind für die Sparkasse Geseke auch dieses Jahr eine Herausforderung: Der Zinsüberschuss sank um 0,2 auf 4,7 Millionen Euro. Aber: „Bis zum Ende meiner Dienstzeit 2027 rechne ich nicht mehr mit einer Zinssteigerung“, so Vorstand Meinolf Schniedermeier.

Viele Kunden versuchen sich die anhaltend niedrigen Zinsen für künftige Bauvorhaben in Form von langfristigen Bausparverträgen zu sichern. 

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Insgesamt entwickelt sich auch das Immobiliengeschäft äußerst positiv. Im vergangenen Jahr wurden 20 Objekte im Wert von 3,4 Millionen Euro vermittelt. Im laufenden Jahr vermarktet die Sparkasse Geseke erstmals in ihrer Geschichte am Hölter Weg 16 Bauplätze zwischen 450 und 810 Quadratmeter.

Insgesamt ist der Jahresabschluss positiv: Die Bilanzsumme steigerte sich um 2,5 Prozent auf 319 Millionen Euro. Die Geseker Sparkassenkunden halten 97,3 Millionen Euro auf ihren Giro- und Tagesgeldkonten.

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Sparen ist weiterhin in Mode: So wurden mit dem Zuwachssparen ein Produkt für konservative Sparer aufgesetzt, welches sechs Jahre läuft und zwischen 0,01 und 0,25 Prozent Zinsen bietet. Negativzinsen sind nicht geplant, wobei die Sparkasse sich nicht ausnutzen lasse, um höhere Summen bei ihr zu parken, so Schniedermeier: „Wir beobachten größere Haben-Buchungen tagtäglich.“

Das Kreditgeschäft entwickelt sich mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 211,9 Millionen Euro sehr positiv, wobei das Wachstum vor allem auf Firmenkunden zurückzuführen ist.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat die Sparkasse ihre Sach- und Personalaufwendungen um 150.000 Euro gesenkt. Gestrichen wurde unter anderem der lange Montag in der Hauptstelle in der Bachstraße.

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