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Foto: Henk Albert de Klerk (CC BY-SA 4.0)
Eine Backpulver Packung von Dr. Oetker, wie sie früher aussah und quasi "Content Marketing" betrieben hat.
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Was Unternehmer in Sachen Werbung von Dr. Oetker lernen können

Montag, 30. März 2020 von NR Redaktion

Schon 1891 nutzte der Bielefelder Puddighersteller Dr. Oetker eine Form von Werbung, die sich heute immer mehr im Internet durchsetzt und äußerst erfolgreich ist. Das Grundprinzip ist dabei das gleiche wie damals – nämlich Information.

Das Unternehmen etablierte sich in seinen Anfangsjahren vor allem als Händler von Backpulver, abgepackt in Kleinverpackungen passend für 500 Gramm Mehl. Die Besonderheit: Auf jeder Packung Backpulver, vermarktet unter dem Namen „Backin“, waren innovative Backrezepte aufgedruckt – ein Grund warum viele Hausfrauen das Produkt kauften.

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Information – in diesem Fall zu neuen Backrezepten – ist auch das Grundprinzip von modernem „Content Marketing“ im Internet. Als Werbeplattform dient jedoch keine Backpulver-Packung, sondern ein reichweitenstarkes Nachrichtenportal. Darin wird das zu werbende Produkt nicht (nur) über eine klassische Anzeige beworben, sondern zusätzlich über einen Beitrag, im Stil eines redaktionellen Artikels, Information liefert.

Der wichtige Unterschied: Content Marketing wirkt auf den ersten Blick nicht wie Werbung,sondern erfüllt genau die Ansprüche der Onlineuser nach Geschichten, Wissenswertem und Information.

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Die meisten User suchen in Nachrichtenportal wie NRplus redaktionell aufbereitete Artikel, Geschichten aus dem Leben, die interessant geschrieben sind. Genau das bieten Journalisten mit ihren Beiträgen. Content Marketing liefert genau solche Beiträge – aber eben mit werblichen Hintergrund.

Werbekunden profitieren von der Aufmerksamkeit, die sich Elementen des Journalismus bedient. Auch große Verlage wie die Zeit nutzen Content Marketing.

Journalismus und Werbung gemischt – ist das denn erlaubt?

Darf man das eigentlich? „Ganz klar ja“, erklärt Franz Purucker, Journalist bei der Neuen Regionalen und verantwortlich für das Webportal NRplus: „Zumindest so lange mit offenen Karten gespielt wird.“ Werbliche Beiträge auf NRplus werden im oberen Teil ganz klar als“Anzeige“ gekennzeichnet und erfüllen damit die klare Trennung zwischen Redaktion und Werbung, wie diese vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, so Purucker.

Portale, die auf diese Trennung verzichten, sollten Werbekunden besser meiden. Diese verstoßen einerseits gegen Paragraph 4 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Ziffer 7 des Pressekodexes  und verspielen gleichzeitig einen wichtigen Vertrauensbonus seines Webportals. Nur wer Werbung und Redaktion sauber trennt,wird von User ernst genommen.

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Nebenbei hat Content Marketing noch einen zweiten Bonus: Die Erwähnung in redaktionellen Texten und der darin enthaltene Link zur eigenen Website, verbessert langfristig das Google-Ranking, also die Platzierung in der Suchmaschine.

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Die Neue Regionale bietet alles, was Werbekunden fürs Content Marketing brauchen: Ein reichweitenstarkes Nachrichtenportal mit Fokus auf die Smartphone-Nutzung mit 25.000 bis 60.000 Klicks pro Woche, eine kreative Redaktion mit Journalisten, die ihr Handwerk verstehen, zur Umsetzung von Content Marketing und ein Anzeigen-Vertrieb, der das Angebot auf die Wünsche der Kunden zuschneidet.

Übrigens: Dieser Artikel ist ein ganz klassisches Beispiel für „Content Marketing“.

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