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Eine Payback-Karte
NR-Land

Immer mehr Betrugsdelikte mit Payback-Karten: So schützt man sich

Donnerstag, 10. Juni 2021 von NR Redaktion

Deutschlandweit häufen sich Fälle von Betrügereien mit Payback-Punkten. Die Täter gelangen auf noch unbekannte Weise an die Daten von fremden Payback-Karten und lösen die gesammelten Punkte an Aral-Tankstellen, in Rewe-Märkten oder bei DM-Drogeriemärkten ein. Teilweise erbeuten sie auf diese Weise mehrere Hundert Euro.

Wie die Täter an die Login-Daten kommen, ist noch unbekannt. Vermutet wird der Kauf von Datensätzen im Darknet oder Pishing-Betrug. Bei letzteren erhalten die Opfer täuschend echt aussehende Mails, die zu Seiten von Betrügern führen, die genauso wie die Website von Payback aussehen, wo sie dann auffordert werden, die Zugangsdaten einzugeben.

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Wichtig: Auch für das eigene Payback-Kundenkonto sollte stets ein sicheres Passwort verwendet werden, welches im Idealfall regelmäßig geändert wird. Dies erschwert den Tätern zumindest den Diebstahl von Payback-Punkten.

Im Idealfall löst man gesammelte Payback-Punkte rasch ein. Dies geht ab 200 gesammelten Punkten bei den angeschlossenen Händlern. Die Punkte lassen sich auch aufs Konto auszahlen. Für jeden Payback-Punkt gibt es 1 Cent. Hier geht es zur Payback-Punkteeinlösung aufs Bankkonto.

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Opfer von Payback-Betrügern sollten unbedingt so schnell wie möglich Anzeige bei der Polizei erstatten. Häufig gibt es Aufnahmen von den Tätern während der Punkteeinlösung durch die Überwachungskameras. Die Geschäfte müssen diese Aufnahmen jedoch nach 48 Stunden löschen. Nur mit entsprechenden zeitlichen Vorsprung kann die Polizei die Aufnahmen vorher beschlagnahmen und auswerten.

Gelungen ist dies bei einer Tat in Mannheim, wo ein Mann mehrfach die Payback-Konten von Opfern aus ganz Deutschland geplündert hat;

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