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NR-Redakteur am Steuer des ID3
Foto: puru
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So fährt sich der neue Elektroflitzer von VW: Diese wichtige Funktion macht das Leben leichter

Montag, 19. Oktober 2020 von NR Redaktion

„Jetzt geben Sie Mal Gas äh…Strom“, fordert Fahrtrainer Gerd Friese die Teilnehmer des Volkswagen Driving Experience im VW-Autohaus Niggemeier in Salzkotten auf. Sie alle sitzen im neuen ID.3, dem Nachfolger der Elektroautos E-Golf und E-Up aus dem Haus VW.

Den Wählhebel nach vorn drücken, das Fahrpedal treten und ab geht‘s. Innerhalb von 7,3 Sekunden beschleunigt das Auto auf Tempo 100 und dürfte damit so manchen hochmotorigen SUV an der Ampel links liegen lassen.

Doch der Elektromotor ist nicht die einzige Besonderheit an dem Flitzer der Kompaktklasse. Wirklich besonders sind die Fahrassistenz-Systeme: Im ersten Moment ist es ungewohnt, als der Fahrtrainer per Funkgerät anweist, nun das Travel Assist-System zu aktivieren. Dies geht praktischerweise einfach über die Lenkradtasten.

Das Auto hält nun selbstständig die Geschwindigkeit und den Abstand zum Vordermann. Der Fuß bleibt in Bremsnähe, als das Auto von allein beschleunigt und mit ausreichend Abstand die 100 Stundenkilometer auf dem Weg nach Geseke hält.

Da steigt der Bürgermeister gerne ein: Ulrich Berger (r.), Stadtoberhaupt von Salzkotten, bei einer Probefahrt im neuen Elektroauto VW ID.3, der ihm im Rahmen des Volkswagen Driving Experience von VW-Autohauschef Carsten Christoph zur Verfügung gestellt wurde.

Kurz vor dem Abzweig Richtung Verne – einem beliebten Blitzerstandort – bremst das Fahrzeug selbstständig auf Tempo 70 herunter. Möglich machen dies zwei Module, so Friese: „Das Fahrzeug verfügt über mehrere Kameras, die Verkehrszeichen erkennen. Gleichzeitig greift das Auto auf die Kartensysteme zurück und kann somit allein vorausschauend fahren und rechtzeitig abbremsen.“

Kurz vor Geseke wird der Sprachassistent ausprobiert. Denn: Während der Fahrt auf Tasten und Knöpfen herumzudrücken ist nicht nur gefährlich, sondern beim neuen I.D3 auch nicht mehr nötig. „Hallo ID.3 – mir ist kalt“, sage ich als Fahrer dem Auto, das sofort antwortet: „Vorne links wird es jetzt wärmer“ und die Lüftung startet. Das System lässt sich auch vorprogrammieren, beispielsweise mit dem Befehl, dass das Auto in einer Stunde auf 21 Grad Innentemperatur beheizt sein soll.

Das Fahrassistenz-System lässt sich über das Multifunktionslenkrad bedienen.

Geben wir dem Fahrzeug eine größere Herausforderung, denke ich und sage: „Hallo ID.3, ich habe Hunger auf McDonalds.“ Die Antwort: „Ich bringe dich zum McDonalds Restaurant, Bürener Straße in Geseke“. Beeindruckend! Das Navi programmiert die Route – nur lenken muss ich selber. Auch die Suche nach einem griechischen Restaurant oder einer Bäckerei managt das System problemlos.

Der VW ID3 in der Farbe grau.

Angeboten wird das Fahrzeug mit drei Batteriegrößen, die Reichweiten von 330, 420 und 550 Kilometern versprechen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern ist der CCS-Schnellladeanschluss serienmäßig verbaut. An einem 100 kW-Schnelllader lädt das Auto bis zu 80 Prozent Ladung in einer halben Stunde genug Strom für bis zu 330 Kilometer Reichweite. Volkswagen gibt für den Akku eine Garantie von acht Jahren und 160.000 Kilometern.

Der VW ID3 bei der Vorbeifahrt am Kreisel in Geseke.

Während der Weiterfahrt Richtung Salzkotten erklärt der Fahrtrainer, dass in dem Fahrzeug Trommelbremsen an der Hinterachse verbaut sind, die das Wechseln von Bremsbelägen überflüssig machen – und das „lifetime“, also lebenslang. Auch Zündkerzentausch und Ölwechsel gehören dank Elektromotor ebenfalls der Vergangenheit an.

Das 10-Zoll Touch-Screen-Display im Inneren des Fahrzeuges ist vergleichbar mit der Größe eines Tablets.

Am Paderborn-Lippstadt-Airport vorbei geht es zurück nach Salzkotten. Auffällig: Selbst bei flotter Fahrweise stören kaum Windgeräusche die Ruhe des Fahrzeuges. Auch die Reifen übertragen nur geringe Abrollgeräusche in den Innenraum.

Erhältlich ist der VW ID3 in verschiedenen Farben.

Wieder am VW Autohaus angekommen, berichtet Florian Dick, Verkäufer bei VW Niggemeier in Salzkotten, von dem hohen Interesse der Kunden: „Wir hatten schon viele Interessenten da. Viele wollen aus Umweltschutzgründen auf ein Elektroauto umsteigen.“
Dabei setzt VW besonders auf Nachhaltigkeit: Das Fahrzeug wird bilanziell emissionsfrei und CO2-neutral gebaut. Viele verwendete Baustoffe bestehen aus recycelten Materialen. Außer dem Lederlenkrad sind keine tierischen Produkte verbaut.

Fahrtrainer Gerd Friese von der Volkswagen Driving Experience erklärt, wie umweltfreundlich das Fahrzeug ist.

Trotz Umweltschutz kommt der Fahrspaß nicht zu kurz. „Am Heck lässt sich auch ein Fahrradträger anbauen – das ideale Fahrzeug, um auch mal in den Urlaub zu fahren“, erklärt Friese.

Wieder zurück am Autohaus Niggemeier.

Zusammengefasst: Mit dem ID.3 erreicht Volkswagen die Kompaktwagen-Zukunft mit einem durchdachten OnBord-Entertainmentsystem und Reichweiten, die auch Langstrecken ohne lange Ladestopps ermöglichen.
Ab sofort steht im VW-Autohaus Niggemeier, Geseker Straße 41 in Salzkotten, ein Fahrzeug für Probefahrten bereit.

Infos unter Tel. 0 52 58-98 650.

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