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Foto: Stephan Redeker
Pastor Rainer Stahlhacke stellt wegen des geschlossenen Museums das Ausstellungsstück Hungertuch (im Hintergrund) in einem Video vor.
Geseke

Wegen Corona-Schließung: Geseker Museum erklärt Ausstellungsstücke im Video

Samstag, 11. April 2020 von NR Redaktion

Beim Osterspaziergang einen Abstecher ins Geseker Hellweg-Museum zu machen, ist wegen der Corona-Pandemie momentan nicht möglich.
Die Geseker Museumsfreunde im Verein für Heimatkunde gehen deshalb nun neue Wege.

Gemeinsam mit Fotograf Stephan Redeker wurde ein Video über ein Ausstellungsstück im Museum gedreht. Im Gespräch mit Alexander Arens stellt Pastor Rainer Stahlhacke das Hungertuch vor, das ehedem in der Fastenzeit Chor und Altar der Stiftskirche verbarg.

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In mühevoller Handarbeit von den Frauen der Kirchengemeinde hergestellt, ist es inzwischen rund 150 Jahre alt. Pastor Stahlhacke spricht über Bedeutung und Herkunft der Hungertücher, die früher in vielen Gemeinden bis Karsamstag aufgehängt wurden.

Wenn der Kurzfilm auf viel Zuspruch stößt, könnte das Video der Start einer kleinen Serie werden, in der fachkundige Gäste Objekte aus dem Museum vorstellen – vielleicht auch über die hoffentlich bald endende Corona-Sperre hinaus. Schon bisher besteht mit dem Projekt „museum digital“ die Möglichkeit, Ausstellungsstücke vieler Museen, darunter auch des Geseker Museums zu besichtigen.

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Das Geseker Museum nimmt auch am Programm „museum digital“ teil. Hier geht es zur Online-Ausstellung.

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