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Foto: Heike Tebbe
Die Wallanlage mit Resten der ehemaligen Stadtmauer umschließt die komplette Geseker Innenstadt.
Geseke

Hier wird die uralte Wallanlage leuchtend in Szene gesetzt

Samstag, 5. Dezember 2020 von NR Redaktion

Die Initiative Geseke  hat alle Anwohner des Geseker Walls dazu aufgerufen, in der schönsten Zeit des Jahres ihre Häuser, Türen und Gärten mit Sternen, Kerzen oder Lichterketten zu beleuchten. Mit Erfolg.

Schon jetzt glänzen unzählige Lichter um die Wette und erfreuen die Spaziergänger, die auf dem Wall die komplette Geseker Innenstadt umrunden können. Eine solche historische Wallanlage gibt es nicht überall.

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Die Lichteraktion ist ein guter Grund, einen Blick auf die Geschichte des Walls zu werfen. Und die begann bereits im 13. Jahrhundert. Als der Kölner Erzbischof Engelbert I. um 1217 Geseke zur Stadt erhob, wurde Geseke wegen seiner Grenzfunktion gegenüber Paderborn und den damit verbundenen Übergriffen und Plünderungen zu einer imposanten Festung ausgebaut.

Dazu wurde eine drei Kilometer lange Mauer mit sechs Toren und neun Türmen auf den alten Befestigungsanlagen angelegt. Die Mauer war bis zu drei Meter hoch und 1,50 Meter breit. Nach außen dienten ein bis zu sechs Meter tiefer Graben und ein Hagen als Schutzvorrichtung. 

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Heute lädt die ehemalige Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen auf der nahezu vollständig erhaltenen und komplett begehbaren Wallanlage zu Spaziergängen ein. 

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