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Foto: A. Schudelski
„Stalaktit mit Malachitfärbung“ – der Malachitdom kann nur ganz selten besichtigt werden, am Tag des Geotops kommen kleine Besuchergruppen wieder in den Genuss.
Bad Wünnenberg

Hier lassen sich unterirdische Naturwunder schwindelfrei bestaunen

Sonntag, 29. August 2021 von NR Redaktion

Schwindelfrei sollte man sein. Wer aber den Abstieg über die senkrecht stehende, 12 Meter lange Stahlleiter geschafft hat, den erwartet den Blick in eine in Deutschland einzigartiges unterirdisches Naturwunder: den „Malachitdom“ bei Bad Wünnenberg-Bleiwäsche im Steinbruch Düstertal.

Nur selten wird die Höhle für Besuchter geöffnet. Am Tag des Geotops am Sonntag 19. September, bietet das Kreismuseum Wewelsburg drei Führungen durch die Tropfsteinhöhle an.

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Der Name „Malachitdom“ geht auf die in der Höhle vorhandenen Mineralien, u.a. Malachit und Azurit, zurück. Dies kommt in Deutschland in keiner weiteren Tropfsteinhöhle vor. Entstanden ist die Höhle in der Tertiärzeit vor 66 Millionen Jahren. Entdeckt wurde die Höhle 1987 durch Arbeiten in dem Steinbruch. Die Entdeckung des Höhlensystems Kreiselhalle-Malachitdom rief eines der größten deutschen Höhlen-Forschungsprojekte ins Leben. Die Zentralhalle des Malachitdoms dürfte von ihren Ausmaßen her der größte bekannte freitragende Höhlenraum in Nordrhein-Westfalen sein.

Die Führungen starten um 9 Uhr, 12.30 und 16 Uhr und dauern etwa 2,5 Stunden. Maximal sechs Personen können jeweils daran teilnehmen.
• Tickets gibt es auf wewelsburg.de. Kosten: 15 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr. Für die Teilnahme ist nach aktuellem Stand ein offizieller 3G-Nachweis notwendig, in der Höhle besteht eine Maskenpflicht.

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