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Foto: Johannes Büttner
Ein neues Raumkonzept optimiert die Räumlichkeiten im Bürener Rathaus. Abteilungsleiter Jörg Altemeier und Bürgermeister Burkard Schwuchow stellten die Maßnahmen vor
Büren

Großes Stühlerücken im Bürener Rathaus

Mittwoch, 22. Januar 2020 von Johannes Büttner

Ab Februar wird im Bürener Rathaus das neue Raumkonzept umgesetzt. Ziel der Maßnahme ist die räumliche Optimierung der einzelnen Abteilungen und eine Verbesserung des Bürgerservice. Dieses unter der Berücksichtigung einer kundenorientierten Verwaltung und einer möglichst  barrierearmen Erreichbarkeit. 

„Die Umsetzung des Raumkonzepts soll bis zum Jahresende 2020 umgesetzt werden“, sagte Bürgermeister Burkhard Schwuchow beim Rundgang durch das Rathaus. Im ersten Schritt wird die Abteilung Bürgerdienste mit den Aufgabengebieten Soziales, Wohngeld, Rente, Feuerwehr und Ordnungswesen räumlich verändert.

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Der Umzug in das Erdgeschoss des benachbarten ehemaligen Kreisgebäudes erfolgt Anfang Februar. Somit wird sich die Ordnungsabteilung in Zukunft in direkter Nähe zur Polizeistation befinden. „Diese räumliche Verbindung zur Polizei stärkt noch einmal die kommunale Sicherheitskooperation zwischen der Polizei und der Stadt Büren“, sagte Schwuchow.

Ehemaliges Modehaus Isenburg und Kreishaus werden Verwaltung 

Die Basis für das neue „Rathaus 2020“ wurde durch die Erstellung eines Grundkonzeptes für eine prozessoptimierende bürgernahe und kundenorientierte Verwaltung geschaffen. Federführend hierbei war Jörg Altemeier, der vor  100 Tagen ins Bürener Rathaus zurückgekehrt ist und die Leitung des Fachbereichs „Zentrale Diensten“ übernommen hat.

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Bei der Umsetzung des Konzepts wurde auch darauf geachtet, dass die Raumgestaltung den zukünftigen Ansprüchen der Mitarbeiter gerecht werden. So stand neben der Bürger- und Kundenorientierung auch die Arbeitssicherheit und der Arbeitsschutz im Focus. „Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitern und dem Personalrat erarbeitet“, versicherte Jörg Altemeier. 

Zugute kam der Stadtverwaltung die Möglichkeit der Nutzung von angrenzenden Räumlichkeiten. So etwa die Räume im ehemaligen Modehaus Isenberg, in dem  bereits das Stadtmarketing  sein Zuhause hat. Zudem wurden 390 Quadratmeter Räumlichkeiten aus dem ehemaligen Kreishaus langfristig angemietet. Durch diese Anmietung kann nun auch der dort vorhandene Personenaufzug für Menschen mit Behinderungen benutzt werden, um die Räumlichkeiten in den oberen Bereichen der Stadtverwaltung zu erreichen.

Neben der Sanierung und Erweiterung des städtischen Verwaltungsbereiches, die Kosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro (inklusive des neuen Stadtmarketings)  soll auch eine Verkabelung einzelner Gebäudeteil für die „Digitale Kommune“ erfolgen und in Teilbereichen des Rathaus-Obergeschosses werden an den Fenstern Sonnenschutzmaßnahmen angebracht. 

Aktuell hat die Stadt Büren 240 Mitarbeiter. Davon sind 74 im Rathaus beschäftigt.

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