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Gesperrtes Schulzentrum
Foto: Franz Purucker
Die Bürener Gesamtschule wurde nach dem Fund der Handgranten-Attrappe weiträumig abgesperrt.
Büren

Großeinsatz nach Granaten-Attrappe in Büren: Wer zahlt für den Einsatz?

Freitag, 21. August 2020 von Franz Purucker

Die genauen Hintergründe, warum ein 11-Jähriger am Mittwoch, 19. August, eine Handgranatenattrappe mit in die Bürener Gesamtschule gebracht hat und damit einen Polizei-Großeinsatz ausgelöst hat, sind weiter unklar. Klar ist aber inzwischen die Haftungsfrage.

Wie Polizeisprecher Michael Biermann auf NR-Anfrage erklärte, wird weder die Familie noch der Junge selbst für den Einsatz aufkommen müssen. „Es liegt strafrechtlich nichts vor“, so der Sprecher. 

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Zwar wird weiterhin versucht die Hintergründe zu ermitteln, strafrechtlich gibt es jedoch keine Ermittlungen. Anders ausgedrückt: Der Junge hat grundsätzlich keine Straftat begangen. Mit 11 Jahren ist der Junge zudem nicht strafmündig, könnte also sowieso nicht belangt werden.

Möglich ist, dass das Jugendamt nun das Gespräch der Familie sucht. Dies liegt jedoch außerhalb des Verantwortungsbereichs der Polizei.

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Ein Lob sprach der Polizeisprecher den Lehrern, der Stadt und en Schülern aus. Die Evakuierung habe reibungslos geklappt und das Zusammenspiel zwischen Schule und Polizei hervorragend funktioniert.

Der Junge der 5. Klasse hatte am Mittwoch einem Mitschüler eine Handgranate gezeigt, die sich später als Attrappe herausstellte. Ein Lehrer bekam dies mit und veranlasste die Evakuierung der Schule. LKA-Spezialkräfte rückten an, um den Gegenstand zu untersuchen. Rund 850 Schüler mussten so lange außerhalb des Gebäudekomplexes warten.

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