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Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg
Die Produktions- und Lagerräume einer Treppenbaufirma wurden bei dem Brand zerstört. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg
Bad Wünnenberg

Großeinsatz für die Feuerwehr: Treppenbaufirma wird Raub der Flammen

Montag, 4. Januar 2021 von NR Redaktion

Ein Großbrand hat am Samstagmorgen, 2. Januar, die Produktions- und Lagerhalle der  Treppenbaufirma Hegers im Bad Wünnenberger Gewerbegebiet „Auf dem Rügge“ komplett zerstört. Im Gebäude explodierten mehrere Sprayflaschen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Die Melder der freiwilligen Feuerwehrleute schlugen um 8.13 Uhr Alarm. Schon zu diesem Zeitpunkt ist eine riesige Rauchsäule über dem Gebäude zu sehen. Aufgrund der Lagemeldung entsandte die Leitstelle auch weitere Kräfte aus Fürstenberg, Haaren und Leiberg sowie einen Rettungswagen und die Polizei zur Einsatzstelle.

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Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus einem Teil des Gebäudes. Aufgrund massiver Rauchentwicklung wurden die Warn-Apps Nina und KatWarn für Bad Wünnenberg ausgelöst.
Anwohnerinnen und Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Zur Unterstützung wurden weitere Feuerwehrkräfte aus Bleiwäsche, Elisenhof, Büren und Hegensdorf sowie von der Kreisfeuerwehrzentrale nachgefordert. Auch die Feuerwehr Salzkotten rückte mit Einsatzkräften zur Unterstützung der Einsatzleitung an.

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Im Innen- und Außenangriff wurde ein massiver Löschangriff vorgenommen. Dabei wurden zeitweise auch zwei Drehleitern aus Bad Wünnenberg und Büren eingesetzt.

Aufgrund Brandausbreitung in den Zwischendecken wurden Decken und Wände geöffnet, um die Brandbekämpfung vornehmen zu können.
Spezialkräfte des Landesumweltamtes führten Messungen zur Schadstoffbelastung durch.

Etwa 100 Feuerwehrleute waren unter der Leitung des Leiters der Feuerwehr Martin Liebing zeitweise im Einsatz. Im Einsatzverlauf wurde zur Verpflegung der Kreisverband Paderborn des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert.

Das DRK stellte ebenfalls einen Rettungswagen zur Eigensicherung der Einsatzkräfte und löste im Einsatzverlauf die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes des Kreises Paderborn ab.

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