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Ausbau von Glasfaserkabeln in einer Straße
Foto: Symbolfoto Pixabay
Büren

Stadt spricht Machtwort ins Sachen Glasfaserausbau

Samstag, 19. Oktober 2019 von NR-Redaktion

Das Thema Glasfaserausbau sorgt seit Monaten für Unruhe in Büren. Denn gleich zwei Unternehmen wollen das gesamte Stadtgebiet mit Glasfaser versorgen und werben um Kunden, teilweise mit Methoden, die den Bürgern sauer aufstoßen. Die Stadt Büren hat sich deshalb jetzt eingeschaltet und geht mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit.

Ein Rückblick: Am 6. Juni stellte der Vertreter der Deutschen Glasfaser im Stadtrat das Ausbaukonzept des Unternehmens vor, das zunächst aber lediglich Ahden, Brenken, Wewelsburg die Kernstadt und die Gewerbegebiete in Büren berücksichtigte. In den anderen Ortschaften wären die Bürger beim damaligen Planungsstand  von einer schnellen Internetversorgung abgekoppelt geblieben. 

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In dieser Situation bot die Innogy der Stadt an, zeitnah das gesamte Stadtgebiet mit Glasfaser auszustatten. „Wir haben uns folgerichtig für die Innogy als Kooperationspartner entschieden, da das Unternehmen uns zugesagt hat, das gesamte Stadtgebiet mit Glasfaser zu versorgen, wenn in den einzelnen Ortsteilen die Vorvermarktungsquote von 40 Prozent erreicht wird,“ erklärt Bürgermeister Burkhard Schwuchow die Entscheidung in der Stellungnahme der Stadt. 

Die Vertreter des Rates stimmten daher am 11. Juli einstimmig der Kooperationsvereinbarung mit Innogy zu und machten damit den Weg frei für den Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet. Daraufhin veränderte auch die Deutsche Glasfaser ihre Planungen und weitete ihr Ausbauangebot auf alle Bürener Ortschaften aus. 

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Seitdem werben die Deutsche Glasfaser und die Innogy mit ihren Produkten verstärkt um die Gunst der Kunden. Da in den letzten Wochen zahlreiche Beschwerden über die Vertriebspraktiken und die Haustürgeschäfte von Innogy laut wurden, trafen sich Bürgermeister und die Ortsvorsteher jetzt mit Vertretern des Unternehmens zu einem Gespräch. 

„Die Beschwerden müssen umgehend abgestellt werden“, fordert der Bürgermeister. Man habe angeregt, dass sich beide Unternehmen aufeinander zu bewegen und somit ein paralleler Netzausbau vermieden werden kann. „Ein kooperatives Vorgehen beider Unternehmen bringt uns gemeinsam unserem Ziel näher: schnelles Internet für alle Bürger“, so Schwuchow.

Aktuell läuft für die Kernstadt Büren noch die Nachfragebündelung bis zum 23. November. Hier muss die 40-Prozent-Vertragsabschlussquote für den Ausbau noch erreicht werden.

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