arrow_back
Eine syrische Flüchtlingsfamilie am geschmückten Weihnachtstisch
Foto: Franz Purucker
Thema der Woche

Weihnachten bei einer syrischen Familie

Sonntag, 24. Dezember 2017 von Franz Purucker

Das christliche Weihnachtsbild der Familie Ebrahimi ist vor allem durch die Filmindustrie geprägt: Ein dicker roter Mann mit großem Sack kommt zu Weihnachten und bringt Geschenke. So jedenfalls hat es der 13-jährige Abufasel in der TV-Kinderserie „Alvin und die Chipmunks“ gesehen, die auch in Afghanistan ausgestrahlt wird. Außerdem wird dort ein buntes Fest mit vielen Lichtern und Farben gezeigt.

Das „richtige“ Weihnachten sieht die Familie seit ihrer Flucht vor zwei Jahren in Deutschland. Nur wenige Tage konnte die Familie da jedoch gemeinsam verbringen. Die 37-jährige Zahra ist allein mit den Kindern Abufasel, der drei-jährigen Aida, dem achtjährigen Mahdi und dem 17-jährigen Humayun gekommen. Ihr Mann Nijbullah und Tochter Negin (14) folgten wenig später. 

Anzeige

Das Problem: Beide wurden anderen Regionen zugeteilt. Während die Mutter mit den Kindern in NRW landete, kamen Vater und Tochter nach Thüringen. Die Residenzpflicht schreibt vor, dass sich Asylbewerber in der Nähe der zugewiesenen Kommune aufhalten müssen. Das weihnachtliche Zusammentreffen 2015 war auf wenige Tage beschränkt.

Wie Weihnachten in diesem Jahr bei der Familie aussieht und welchen Wunsch diese hat, lesen Sie auf der zweiten Seite.

Anzeige
Nächste Seite
AGB Impressum Datenschutz Kontakt
close
In die Zwischenablage Instagram Whatsapp E-Mail