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Foto: Franz Purucker
Schulleiter Berthold Fischer steht vor den Bauleitern (hinten v. links) Michael Horstknepper und Egbert Stute sowie Martin Westermeier vom Fachbereich Stadtentwicklung und Bürgermeister Ulrich Berger. In der vorderen Reihe (v.l.) sitzen Michaela Kieroth und Lisa Meschede (Fachbereich Bildung und Soziales), die Elternvertreter Michael Röder und Dorothee Höppner sowie Physiklehrer Sebastian Kaesler.
Salzkotten

Neue Räume ermöglichen noch mehr Experimente in den Naturwissenschaften

Montag, 11. Oktober 2021 von Franz Purucker

„Wenn man das Elektroden-Experiment mit den Helmholtz-Spulen gesehen hat, lässt sich die Division E durch M besser verstehen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Berthold Fischer  und nennt damit nur ein Beispiel für naturwissenschaftliche Experimente, die in den neuen Räumlichkeiten der Salzkottener Gesamtschule nun möglich sind. Damit ist die Schule auch für die Abiturstufe bestens gerüstet. 

Im Erdgeschoss zwischen der ehemaligen Haupt- und Realschule wurden insgesamt acht naturwissenschaftliche Räume modernisiert, in denen 7,6 Kilometer Kabel verlegt, 750 Quadratmeter Estrich und Fußbodenbeläge verbaut und 1.250 Quadratmeter Wandbeläge angebracht wurden. Die Stadt hat insgesamt 1,4 Millionen Euro investiert. „Optimale Lernbedingungen sind uns wichtig“, so Bürgermeister Ulrich Berger zur Eröffnung. 

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Die Module für Strom und Gas – ausgestattet nach neusten Sicherheitsstandards – werden per Knopfdruck von der Decke herabgelassen, um ohne Kabelwirrwarr und Schlauch-Stolpereien Experimente in den MINT-Fächern Physik, Biologie und Chemie durchzuführen.

Für die Lehrer gibt es nun große Vorbereitungsräume mit fahrbaren Materialcontainern, die leichter auffindbar und sortierbar sind. Statt mit Kreidetafeln wird nun mit Smartboards gearbeitet – also großen elektronischen Bildschirmen, auf denen der Lehrer den Text über das Tablet anschreibt oder Schüler über ihre iPads ihre Ergebnisse der Klasse zeigen können. 

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Für die beteiligten Baufirmen war die Modernisierung in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung: „Wir hatten nur acht Wochen Zeit. Nach den Sommerferien musste alles fertig sein“, so Bauleiter Michael Horstknepper: „Beim Bau haben wir einige Materialien von 1976 gefunden wie schweren Estrich mit Perlite-Schüttung, der sich nicht so einfach entsorgen lässt.“

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