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Person bei einer Blutspende
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Blutspenden ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie sicher und vor allem notwendig.
NR-Land

Gerade wegen Corona: Stadt ruft zum Blutspenden auf

Donnerstag, 2. April 2020 von NR Redaktion

Da auch in den Osterferien dringend Blutspender gesucht werden, lädt das Deutsche Rote Kreuz am Ostermontag zur Blutspende nach Salzkotten ein. Am 13. April findet im Rathaus, Marktstraße 8, der mittlerweile klassische Blutspende-Sondertermin am Ostermontag statt.

Zur zusätzlichen Motivation verlost das Rote Kreuz am Ostermontag zwei VIP-Karten für das Konzert von Mark Forster in Salzkotten am 25. Juli. Und weil gute Taten auch mit einer gesunden Natur verbunden sind, schenkt der Blutspendedienst allen Besuchern ein Tütchen Blumensamen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

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Das Saatgut „Bienenweide“ macht Beete bunter und lockt Bienen und Hummeln an. Jeder Blutspender kann so nicht nur das Lebenkranker Mitmenschen retten, sondern auch der Umwelt Gutes tun.

Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können. 

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Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen – das gilt aktuell auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete wie China oder Norditalien bereist haben.

Der DRK-Blutspendedienst warnt vor Panikmache. Bei einem durchschnittlichen Blutspendetermin kommen die Besucher nicht mit mehr Menschen in Verbindung als auf einer Zugfahrt oder bei einem Kinobesuch. Für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut- und Blutprodukte gibt es keine gesicherten Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Auch hier gilt, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der guten Tat lädt das Rote Kreuz zu einem leckeren Imbiss ein.

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Wer Blut spenden möchte, muss:

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