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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
Mitarbeiter auf einem Geflügelhof auf dem die Geflügelpest ausgebrochen ist.
NR-Land

Zwei Fälle der hochansteckenden Geflügelpest aufgetreten

Samstag, 20. November 2021 von NR Redaktion

In zwei Geflügelbeständen in Delbrück-Westenholz kam es zu Ausbrüchen der Geflügelpest. Rund 7.400 Puten und 43.000 Jungenhennen wurden vorsorglich getötet.


Zum Einsatz kommt die in solchen Fällen die übliche Methode der Begasung mit Kohlendioxid. Danach werden die Ställe gereinigt und desinfiziert. Für solche Fälle ist eine Entschädigung aus der Tierseuchenkasse vorgesehen. Bei beiden Ausbrüchen handelt sich um die hoch ansteckende Geflügelpest (Aviäre Influenza) vom Typ H5, Subtyp H5N1.
Der Kreis Paderborn hat Schutz- und Überwachungszonen um die betroffenen Höfe gezogen, die bis in die Stadtgebiete von Salzkotten und Geseke hineinreichen.

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In den Schutzzonen (drei Kilometer um die betroffenen Höfe) muss sämtliches Geflügel in einem geschlossenen Stall oder unter einer überstehenden, geschlossenen Schutzvorrichtung untergebracht werden. Betroffen sind laut Kreis 250.000 Tiere.

Halter müssen ihre Tierbestände dem Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen melden. Innerhalb der Schutzzone dürfen weder Geflügel, Geflügelfleisch, Eier, Futtermittel, Dung und Einstreu aus oder in Bestände verbracht werden. In der Schutzzone werden die Bestände klinisch und risikoorientiert untersucht.

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Die Überwachungszonen umfasst einen Radius von jeweils zehn Kilometer um die betroffenen Höfe. Auch in dieser Zone gilt die Aufstallpflicht. In diesem Gebiet werden die Veterinäre nach einer Risiko-Analyse die Geflügelhaltungen überprüfen.

Im Kreis Paderborn war die Geflügelpest zuletzt im April / Mai dieses Jahres im Lichtenauer und Delbrücker Raum ausgebrochen. Insgesamt 315.000 Tiere mussten vorsorglich getötet werden.

Hier geht es zur großen Übersichtskarte mit den Sperr- und Überwachungszonen.

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