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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
In zwei Betrieben in Delbrück mussten 130.000 Junghennen getötet werden.
Delbrück/Salzkotten

Geflügelpest: Entwarnung in Lichtenau; dafür Fälle in Delbrück

Freitag, 26. März 2021 von Franz Purucker

Die klinischen Untersuchungen im Sperrbezirk in Lichtenau-Henglarn sind abgeschlossen. „Wir haben keinerlei Auffälligkeiten festgestellt, erklärt die stellvertretende Leiterin des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, Dr. Marlies Bölling. Aus dem Sperrgebiet wird nun ein Beobachtungsgebiet. Dafür gibt es im nördlichen NR-Land Alarm weitere Fälle. In zwei Betrieben in Delbrückist Geflügelpest aufgetreten.

In zwei Geflügelzuchtbetrieben in Delbrück-Westenholz mussten rund 130.000 Junghennen getötet werden. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hatte den Ausbruch der hoch ansteckenden Geflügelpest bestätigt. Das Virus wird durch direkten Tierkontakt, aber auch über die Luft übertragen, so dass sich eine Infektion rasch ausbreiten kann.

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Die Seuche kann durch indirekten Kontakt über Personen, andere gehaltene Säugetiere, Fahrzeuge, Transportbehälter, Verpackungsmaterial, Eierkartons, Einstreu oder tierischen Schädlingen, aber auch durch Virus ausscheidende Wildvögel übertragen werden.

Das Geflügelpest Beobachtunggebiet (blau) und das Sperrgebiet (rot)

Da die Tierseuche hoch ansteckend ist und beide Höfe Kontakt zueinander hatten, hat das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kreises Paderborn in Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz die Tötung angeordnet. Die Tierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft und das Kreisveterinäramt haben alle Vorbereitungen abgeschlossen.

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Seit 22. März gilt ein Sperr- und Beobachtungsgebiet mit nahezu gleichen Auflagen: So dürfen weder Fleisch, Tiere oder Eier transportiert werden, nach dem Prinzip „nichts rein, nichts raus“. Das Beobachtungsgebiet umfasst auch Mantinghausen, Schwelle, Winkhausen, Verlar und Teile von Verne. Im gesamten Kreis gilt eine Aufstallungspflicht, das Geflügel muss also bis auf weiteres im Stall bleiben.

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