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Foto: Stadt Büren
Viele Menschen gärtnern gemeinsam im Wurzgarten und haben Freude an der Gemeinschaft.
Büren

Gärtnern schafft Gemeinschaft

Samstag, 27. August 2022 von NR Redaktion

Mitten im Herzen der Bürener Innenstadt gibt es seit einigen Monaten einen Gemeinschaftsgarten: den Wurzgarten unterhalb der Jesuitenkirche. Gemeinschaftlich werden Heilkräuterbeete bepflanzt und gepflegt, wird Gemüse angebaut und geerntet und viel gelacht. 

Bereits im 18. Jahrhundert hat es hier einen Heilkräutergarten der Jesuiten gegeben. Die Missionare brachten Heilkräuter aus der ganzen Welt mit, die sie hier  anbauten und später zubereiteten und verkauften. Als „Bürener Jesuitenapotheke“ bekannt, gehörte der Heilkräutergarten zu den bedeutenden Institutionen der Heilmittelversorgung in Westfalen.

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Heute wird wieder mit viel Spaß und Engagement gegärtnert. Das LEADER-Projekt „Wurzgarten“ wurde 2017 vom Zweckverband „Bevorzugtes Erholungsgebiet Bad Wünnenberg/Büren“ begonnen und 2020 abgeschlossen.  

Weil der Wurzgarten wegen Corona bis Juni 2021 geschlossen werden musste, konnte das Gemüse nicht angebaut werden, erklärt Carolin Schepers vom Zweckverband. Dann aber endlich im Frühjahr 2022.  

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Die städtische Jugendpflege und die Flüchtlingsinitiative „Büren ist bunt“ waren von Anfang an mit dabei. Neben den Vereinen engagieren sich die Bürener, die ihr Wissen und ihre Muskelkraft im Wurzgarten einbringen. Ihr Fazit: Der Wurzgarten ist  ein wertvolles Verbindungsstück zwischen Generationen, Kulturen und der Freude am Gärtnern.

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