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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
E-Scooter werden im Straßenverkehr Fahrrädern gleichgestellt und dürfen entsprechend nicht auf Gehwegen fahren.
Geseke

Fußgänger auf Gehweg in Geseke von E-Scooter erfasst und verletzt

Montag, 25. Oktober 2021 von NR Redaktion

Als eine 68 Jahre alte Frau aus Geseke am Samstagmorgen gegen 11.35 Uhr ein Frisörgeschäft auf der Bäckstraße in Geseke verlassen wollte, wurde sie auf dem Gehweg von einer 37-Jährigen auf ihrem E-Scooter erfasst.

Durch die Kollision wurde die Fußgängerin verletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um die Verletzungen und brachte die Frau im Anschluss in ein umliegendes Krankenhaus.

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E-Scooter dürfen nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren. Die Tretroller mit Elektroantrieb werden im Straßenverkehr weitgehend Radfahrern gleichgestellt, die ebenfalls grundsätzlich auf der Straße fahren müssen. Lediglich Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen gilt wie für Radfahrer eine entsprechende Benutzungspflicht.

In Einbahnstraßen, in denen Fahrräder mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ erlaubt sind, gilt dies auch für diese sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge. Wichtig: Nicht alle Modelle haben eine Straßenzulassung. In diesem Fall darf der Roller nur auf dem eigenen Privatgrundstück benutzt werden.

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Einen Führerschein benötigen E-Scooter Fahrer nicht, sie müssen lediglich mindestens 14 Jahre alt sein und das Gerät muss haftpflichtversichert sein. Diese Versicherung kommt im oben beschrieben Fall für die Schäden des Unfallopfers auf, deckt jedoch nicht die Schäden am Roller selbst und die des Fahrers ab. Auch für Tretroller mit Elektroantrieb gilt wie im Straßenverkehr ein Alkoholverbot.

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