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Foto: Gymnasium Antonianum Geseke
Die Schüler wählen sich von zu Hause auf eine digitale Plattform ein und können so am Computer unterrichtet werden.
Salzkotten / Geseke

Für den Corona-Ernstfall: Diese Schule im NR-Land könnte mit Videos unterrichten

Donnerstag, 12. März 2020 von Franz Purucker

Das Geseker Gymnasium Antonianum, das auch viele Schüler aus Salzkotten besuchen, schult aktuell seine Lehrer für das digitales Lernen. So sollen die Schüler im Corona-Krisenfall per Homeoffice unterrichtet werden können.

„Wir haben unsere ohne hinschon aktuelle Lernplattform relativ unkompliziert erweitert, um dem Bildungsauftrag auch im Krisenfall weiterhin gerecht werden zu können“, so Schulleiter Ulrich Ledwinka zum momentanen Stand des digitalen Lernens und der Vorbereitungen auf eine mögliche Schulschließung.

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In den letzten Tagen hat das Team unter der Leitung von Erprobungsstufenkoordinator Klaus Reiher und dem stellvertretenden Schulleiter Matthias Kersting knapp 1.200 Schüler aus den Stadtgebieten Salzkotten und Geseke, wie auch im Schulalltag vor Ort, in digitale Kurse und Klassen eingeteilt, die von den „Trainern“ auch im digitalen Klassenzimmer „gecoacht“ werden können.

Genutzt wird die Lernplattform moodle, die zahlreiche unterrichtliche Möglichkeiten auch online anbietet, um beispielsweise Aufgabenformate einzustellen, Lösungen hochzuladen und diese auch im Klassenforum zu diskutieren. Auch die Ansicht und Produktion von Lernvideos oder Tutorials wird außerdem ermöglicht.

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„Wir gehen stetig von den aktuellen ministeriellen Vorgaben aus und stehen kontinuierlich mit den zuständigen Behörden im Austausch, sodass wir zeitnah reagieren können“, erklärt Ledwinka das präventive Vorgehen am Antonianum.

Das digital-kompetente Kollegium sei in einer Sonderkonferenz nochmals explizit geschult worden, um den Schülern und Eltern die Weiterführung des Unterrichts auch im „Homeoffice“ zuzusichern. Gleichzeitig sensibilisiert das größte Gymnasium im Kreis Soest die Schüler für Hygienemaßnahmen.

Sollte das nicht ausreichen und eine Weiterführung des Unterrichts vor Ort nicht möglich sein, „sind wir auf diese gesellschaftliche Herausforderung vorbereitet“, resümiert Ledwinka in einem optimistischen Fazit.  

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