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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Kreis Soest

Friseure im Kreis Soest sind sauer auf Profi-Fußballer und Fernsehmoderatoren

Mittwoch, 20. Januar 2021 von NR Redaktion

Noch bis mindestens 14. Februar dauert der Corona-Lockdown und damit verbunden auch die Schließung von Friseuren. Doch es gibt Ausnahmen: Profi-Fußballer und Fernsehmoderatoren stehen weiterhin top-gestylt in der Öffentlichkeit, was die Friseur-Innung Soest-Lippstadt ärgert.

Per Post hat sich sich die Innung nun an den Westdeutschen Rundfunk und an NRW-Profifußballvereine gewendet und fordert dort dazu auf, sich öffentlich zur Friseurabstinenz zu bekennen.

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„Unsere eindringliche Bitte an Sie: Unterstützen Sie unser Anliegen, den gemeinsamen Weg der Pandemiebekämpfung zu gehen“, heißt es in dem Schreiben.

Die meisten Friseure halten sich an das aktuelle Verbot: „Unsere Mitarbeiter müssen zur Zeit mit Kurzarbeitergeld und unsere Betriebsinhaber vollkommen ohne Einkommen zurechtkommen.“

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Dazu komme der Druck der Kunden: „Unsere Kollegen werden täglich von Kunden gefragt, ob man nicht doch irgendwie „versteckt“ Friseurdienstleistungen ausüben könnte.“

Das Ausüben von Friseurdienstleistungen ist bundesweit unter Androhung hoher Bußgelder verboten – auch außerhalb von Friseursalons etwa zu Hause.

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