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Foto: privat
Missionarinnen auf Zeit im Kinderdorf in Indien. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden jetzt alle Freiwilligen der Franziskanerinnen aus den Einsatzländern zurück nach Deutschland geholt.
Salzkotten

Franziskanerinnen holen Missionare auf Zeit zurück nach Salzkotten

Dienstag, 24. März 2020 von NR Redaktion

„Unsere  Missionare auf Zeit (MaZ) sind seit heute Mittag alle wieder in Deutschland“, freute sich am Sonntag Kathrin Oel vom MaZ-Team der Franziskanerinnen Salzkotten. Aufgrund der Corona-Krise wurde in den letzten Tagen die Rückreise der Freiwilligen aus den Einsatzländern organisiert.

Für die 13 jungen Menschen, die im August 2019 ihre Einsätze begonnen hatten, bedeutete das einen schmerzlichen frühzeitigen Abschied von den Menschen in den Hilfsprojekten der Franziskanerinnen und ihrer Partner in Malawi, Indien, Ost-Timor, West-Timor (zu Indonesien) und Rumänien.

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Das MaZ-Team mit Schwester Maria Alexa Furmaniak, Laura Küstermeier und Kathrin Oel organisierten schnellstmöglich die Rückreisen nachdem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung alle Entsendeorganisationen dazu aufgerufen hatte. 

Das MaZ-Team der Franziskanerinnen ist sehr froh, dass dies nun gelungen ist und alle Freiwilligen einigermaßen munter seit Sonntag wieder in Deutschland sind. Der teilweise schnelle Aufbruch ließ bei den jungen Menschen aber auch Trauer zurück, da sie sich vor Ort kaum noch richtig verabschieden konnten. Eigentlich sollte ihr Einsatz, der für viele auch eine Zeit besonders intensiver Erfahrungen ist, noch bis zum Sommer dauern.

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