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Foto: Feuerwehr Geseke
Die Feuerwehr Geseke räumt im Folge von Sturm Sabine einen Baum von der Straße.
NR-Land

Feuerwehren im NR-Land im Ausnahmezustand: Zahlreiche Unwettereinsätze

Sonntag, 9. Februar 2020 von Franz Purucker

Das Sturmtief Sabine hält die Feuerwehren im NR-Land auf Trab. In den meisten Fällen müssen sich die Feuerwehrleute um umgestürzte Bäume kümmern. In Paderborn gab es einen Schwerverletzten. Der Höhepunkt des Sturms wird gegen Mitternacht erwartet.

In der Kernstadt von Geseke rückte die Feuerwehr aus, um herabgestürzte Gebäudeteile zu sichern. Foto: Feuerwehr Geseke / Michael Voß

Die Feuerwehr in Geseke rückte allein bis 18 Uhr zu elf Einsätzen aus, davon zehn bedingt durch das Unwetter. Bei einem Einsatz handelt es um eine Brandmeldeanlage.

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Delbrücker Feuerwehr richtet örtliche Einsatzleitung ein

In Delbrück hat die Feuerwehr am Abend vor allem mit kleineren Schäden zu kämpfen gehabt. Im Gerätehaus Delbrück wurde eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet und auch der Stabsraum in Betrieb genommen, um die Kreisleitstelle zu entlasten. „Wir erwarten gegen Mitternacht jedoch nochmal eine Intensivierung der Windgeschwindigkeiten“, schreibt die Feuerwehr.

Die Fahrt durch den Wald kann gefährlich sein, wie dieses Foto der Paderborner Polizei, aufgenommen auf der L763 zwischen Kleinenberg und Willebadessen, zeigt. 

Die Einsatzbereitschaften in den Gerätehäusern wurde inzwischen aufgelöst. Man reagiere in der Nacht dann entsprechend bei Bedarf und klingelt die Kameraden notfalls mit ihren Meldern aus dem Bett. Die Einsatzleitung im Delbrücker Gerätehaus bleibt vorerst bestehen.

Vielerorts muss die Feuerwehr ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, wie hier in Geseke. Foto: Feuerwehr Geseke

Mehrere Straßen rund um Bad Wünnenberg voll gesperrt

Die Feuerwehr Bad Wünnenberg war bis 21 Uhr mit 90 Feuerwehrleute in allen sieben Feuerwehrgerätehäusern des Stadtgebiets in Bereitschaft. Es mussten bis dahin vier sturmbedingte Einsätze bearbeitet werden.
Die ersten Alarmierungen kamen aus den Bereichen Haarener Wald (L 754 Haaren-Büren) und L 956 (Bleiwäsche-B 480). Zwei Landstraßen im Stadtgebiet wurden gesperrt, zum einen die L 956 zwischen Bad Wünnenberg und Bleiwäsche sowie die L 754 zwischen Haaren und Büren. Außerdem ist die Fahrbahn auf der K13 zwischen Lichtenau und Willebadessen nicht befahrbar.

Landrat Manfred Müller warnt auf seiner Facebookseite davor, ins Freie zu gehen. In Schloß Neuhaus ist laut Paderborner Feuerwehr bereits ein Jugendlicher durch einen herabfallenden Ast schwer verletzt worden. 

Schicken Sie uns gerne Ihre Fotos und Videos vom Sturm und was Sie erlebt haben. Sind Sie vielleicht selbst Opfer des Sturms geworden oder konnten die Nacht entsprechend mit Ihrem Smartphone dokumentieren. Senden Sie Ihre Fotos und Video per Mail an redaktion@neueregionale.com oder über unsere Facebookseite www.facebook.com/neueregionale.

Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihren vollständigen Namen, ihre Anschrift und eine Telefonnummer für Rückfragen an. Beschreiben Sie außerdem, wo Sie das Foto aufgenommen haben. Wichtig: Bringen Sie nicht selbst in Gefahr! Warten Sie bis der Sturm vorüber ist, bevor Sie ins Freie gehen.

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