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Ein Mercedes C-Klasse auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn
Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg
Beim Einsatz am Donnerstagnachmittag fanden die Einsatzkräfte ein Fahrzeug auf dem Dach liegend neben der Autobahn vor.
Bad Wünnenberg

Feuerwehr rückt zu mehreren Einsätzen innerhalb von zwei Tage aus

Freitag, 4. Juni 2021 von NR Redaktion

Eingeklemmte Personen nach einem Unfall aus ihren Fahrzeugen zu schneiden, zählt zu den kräftezehrenden und gleichzeitig emotional belastenden Einsätzen der Feuerwehr. Die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute aus Bad Wünnenberg wurden in zwei Tagen nun gleich mehrfach zu solchen Einsatzlagen alarmiert. Beide Male ging es auf die Autobahn. Dazu kam es innerhalb weniger Stunden zu drei weiteren Alarmen.

Am Mittwochnachmittag, 2. Juni, gegen 11.10 Uhr rückte die Feuerwehr aus der Kernstadt sowie die Löschgruppe Helmern sowie Sonderfahrzeuge der Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg auf die A44 aus. Zwischen dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Lichtenau war in Fahrtrichtung Kassel ein PKW vom Typ Mercedes C-Klasse auf einen LKW aufgefahren.

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Dabei war das Dach des PKW am Sattelauflieger des LKW abgerissen worden. Der Fahrer war schwerverletzt in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr befreite ihn mit hydraulischem Rettungsgerät. Der Verletzte wurde notärztlich erstversorgt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in ein Bielefelder Krankenhaus transportiert.

Ein Mercedes C-Klasse war auf der Autobahn auf das Heck eines Lkws aufgefahren. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg

Nur einen Tag später musste die Feuerwehr zu einem weiteren schweren Unfall ausrücken: Am Donnerstagnachmittag schickte die Leitstelle die Einsatzkräfte aus Haaren, Sonderfahrzeuge der Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg sowie den Rettungsdienst um 13.28 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit gemeldeter eingeklemmter Person auf die A44.

Zwischen dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Büren hatte sich in Fahrtrichtung Dortmund ein PKW überschlagen und war auf dem Dach zum Stillstand gekommen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war keine Person mehr im Fahrzeug eingeschlossen.

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Bis auf den Löschzug Haaren konnten die weiteren Feuerwehrkräfte daher den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen. Es war jedoch eine Person verletzt worden. Die verletzte Person wurde notärztlich erstversorgt und ins Krankenhaus transportiert.

Bei dem Einsatz am Mittwochnachmittag landete ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst und stellte den Brandschutz sicher.
Vor Ort waren 20 Feuerwehrleute unter der Leitung von Jörg Stratmann mit fünf Einsatzfahrzeugen, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Autobahnpolizei mit mehreren Streifenwagen.

An diesem Tag hatten die Einsatz bereits mehrere Einsätze erfolgreich beendet. Um 09.45 Uhr war die First Responder-Gruppe des Löschzuges Fürstenberg gemeinsam mit dem Rettungsdienst bei einem Notfall in Fürstenberg im Einsatz.
Parallel zum Einsatz auf der BAB 44 rückte die Löschgruppe Helmern um 13.24 Uhr zu einer Ölbeseitigung nach einem Verkehrsunfall in den Bereich Westfalenstraße in Helmern aus.

Kurz nach Rückkehr vom Einsatz BAB 44 wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Fürstenberg um 14.34 Uhr zum Auspumpen eines vollgelaufenen Kellers am Pellenberg in Fürstenberg alarmiert.

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