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Feuerwehrleute in Chemikalienschutzanzügen (CSA)
Foto: Feuerwehr Geseke
Die Feuerwehr bertrat die Wohnung in Chemikalienschutzanzügen (CSA), um die Flüssigkeit in einem entsprechenden Behälter zu sichern.
Geseke

Feuerwehr rückt wegen unangenehm riechender Buttersäure aus

Sonntag, 7. Juni 2020 von Franz Purucker

Ein ungewohntes Bild am Freitagmorgen in Geseke: Um 7.45 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr in den Schneidweg alarmiert, weil dort unangenehm stinkende Buttersäure ausgetreten war.

Die Feuerwehr betrat die Wohnung mit Chemikalienschutzanzügen (CSA), band die Flüssigkeit entsprechen ab und sicherte diese in einem speziellen gesichert.

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Buttersäure macht im Wesentlichen den unangenehmen Geruch von Erbrochenem oder von ranziger Butter aus. Der Stoff wird industriell als Rohstoff für die Herstellung von Kunststoffen und Weichmachern eingesetzt und teilweise genutzt, um Maulwürfe oder Wühlmäuse zu vertreiben.

Laut Polizei wurde eine 44-jährige Bewohnerin, die unmittelbar mit der Buttersäure in Kontakt kam, wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst zunächst vor Ort behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Vier weitere Personen, die über Atemwegsreizungen klagten, wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.

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Die Feuerwehr übernahm die Sicherung des Behältnisses in dem sich die Buttersäure befand. Das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr belüftet. Die Polizei nahm die strafrechtlichen Ermittlungen auf und fertigte eine Strafanzeige.

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