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Ein brennender Spähnebunker am 25. Februar 2021 in Paderborn. Foto: Feuerwehr Paderborn
Foto: Feuerwehr Paderborn
Die Feuerwehr Paderborn rückte mit einem Großaufgebot an.
Umland (Raum Paderborn)

Feuerwehr rückt nach Verpuffung zu Spänebunkerbrand aus

Donnerstag, 25. Februar 2021 von NR Redaktion

Die Feuerwehr Paderborn wurde am Mittwoch, 24. Februar, gegen 15.50 Uhr mit der Meldung „Spänebunkerbrand“ zu einem im Industriegebiet Fohling gelegenen holzverarbeitenden Betrieb gerufen. Dort ist es nach ersten Erkenntnissen aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung in der Filteranlage gekommen.

Die Produktionsmaschinen saugt Holzspäne aus der Luft und befördert diese in einen Vorratsbunker. Dass auch der Spänebunker selbst von dem Schadenereignis betroffen war, erkannten die zuerst am Unglücksort eintreffenden Einsatzkräften der Feuerwehr Paderborn daran, dass bereits Brandrauch aus einem im oberen Bereich gelegenen Kontrollzugang austrat.

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Die seitens der Feuerwehr unmittelbar eingeleitete Brandbekämpfung erfolgte über zwei fest in die Anlage integrierte Steigleitungen. So konnte das Löschwasser unmittelbar in den Spänebunker sowie in die Filteranlage geleitet werden.

Bild des in Brand geratenen Spähnebunkers
Dieser Spähnebunker war in Brand geraten. Foto: Feuerwehr Paderborn

Parallel dazu wurden die mit der Absauganlage verbundenen Maschinen in der Produktion des Betriebes kontrolliert. Weitere Schadensmerkmale wurden hier jedoch nicht erkannt, sodass Produktion und Fertigung des Unternehmens nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wurden.

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Auch die Brandbekämpfung im Bereich der Filteranlage zeigte schon nach kurzer Zeit die gewünschte Wirkung. Die brennenden Filtermatten konnten rasch demontiert und abgelöscht werden. Bei der anschließenden Kontrolle der zugehörigen Förderleitungen wurden keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt.

Als personell und materiell aufwendig erwies sich im weiteren Einsatzverlauf jedoch die Brandbekämpfung des Spänebunkers. Da das über die Steigleitung eingebrachte Löschwasser die tief liegenden Glutnester nicht effektiv erreichen konnte, mussten diese durch die Feuerwehr zunächst freigelegt werden.

Die Drehleiter der Paderborner Feuerwehr beim Brand eines Spähnebunkers in Paderborn. Foto: Feuerwehr Paderborn
Die Drehleiter der Paderborner Feuerwehr beim Brand eines Spähnebunkers in Paderborn. Foto: Feuerwehr Paderborn

Dazu beförderten die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte etliche Kubikmeter Holzspäne in Handarbeit durch einen seitlichen Wartungszugang aus dem Inneren des Bunkers, so dass diese dann durch einen kleinen Radladers in Freie verbracht werden konnten.

Um alle Glutnester abzulöschen, war im Inneren des Spänebunkers der Einsatz von insgesamt zehn unter Atemschutz tätigen Einsatztrupps erforderlich. Diese setzten sich aus Einsatzkräften der Wachen Nord und Süd sowie den Löschzügen Elsen, Schloß Neuhaus und Stadtheide zusammen. Der Löschzug Stadtmitte besetzte für die Dauer der Einsatzmaßnahmen die verwaiste Wache Süd.

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Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Foto: Feuerwehr Paderborn
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Foto: Feuerwehr Paderborn

Über die Dauer des rund achtstündigen Einsatzes wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch die Kollegen des nahe gelegenen DRK Ortsverbandes Schloß Neuhaus verpflegt.

Das Fahrzeugaufkommen an der Einsatzstelle belief sich zwischenzeitlich auf sieben Löschfahrzeuge, eine Drehleiter, und einen Rettungswagen. Die Versorgung mit Atemschutzgeräten wurde über ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz sichergestellt.

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