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Foto: Pixabay
Umland (Raum Paderborn)

Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses: Polizei nimmt 29-Jährige fest

Mittwoch, 6. Januar 2021 von Heike Tebbe

Das hätte auch schlimm enden können: Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Paderborn entdeckten die Bewohner einen Brand – zum Glück rechtzeitig, denn in den Räumen hielt sich eine junge Frau auf. Sie  wurde wegen des Verdachts der Brandstiftung vorläufig festgenommen.

Am frühen Mittwochmorgen bemerkte ein Bewohner des Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstraße Rauch im Keller. Gemeinsam mit einem weiteren Bewohner ging er in den Heizungskeller, wo sie auf eine fremde Frau stießen. Sie versuchte, ein kleines Feuer auszuschlagen.

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An mehrere Stellen loderten kleinere Brände. Die Bewohner holten die verwirrt wirkende Frau aus dem Keller und alarmierten die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Wehrleute hatte ein Bewohner bereits einige Feuerstellen löschen können. Die Feuerwehr löschte die Brände endgültig. Der Sachschaden blieb insgesamt gering. 

Ebenfalls alarmierte Polizeibeamte nahmen die 29-jährige Frau unter dem Tatverdacht der Brandstiftung vorläufig fest. Die Frau, die keinen festen Wohnsitz hat, gab in ihrer Vernehmung an, am Abend zu viel Alkohol getrunken zu haben. Wie sie in den Kellerraum gelangt war und wieso es gebrannt hatte, sei ihr nicht in Erinnerung. Sie habe versucht, das Feuer zu löschen. 

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Am Tatort fand die Polizei ein Feuerzeug. Papier und kurze Kanthölzer hatten gebrannt. Die Bewohner gaben an, dass in dem Heizungskeller schon mal fremde Personen übernachtet hätten. Manchmal sei die Haustür nicht verschlossen. Gegen die Tatverdächtige wurde ein Strafverfahren eingeleitet und seitens der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung angeordnet.

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