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Foto: Drees & Huesmann
Der Entwurf für einen weitgehend unterirdischen Museumsbau auf der Südseite der Wewelsburg mit einem oberirdischen gläsernen Eingangsbau wurde jetzt dem Paderborner Kreistag vorgestellt.
Büren

Fast wie der Louvre: Geht die Wewelsburg unter Tage?

Dienstag, 29. September 2020 von Heike Tebbe

Die Pläne sind spektakulär – doch die Kosten sind es auch: Auf seiner letzten Sitzung wurde dem noch amtierenden Paderborner Kreistag jetzt der Entwurf für eine unterirdische Erweiterung des Kreismuseums Wewelsburg präsentiert. Eine erste Kostenschätzung beläuft sich auf 23 Millionen Euro.

Nach den Plänen eines Bielefelder Büros könnte ein weitgehend unterirdischer Museumsbau mit neuer Gastronomie, effektvollen Ausblicken und einem oberirdischen gläsernen Eingangsbau entstehen – nach dem Vorbild des Pariser Louvre. Ob das ehrgeizige Projekt jemals umgesetzt wird, steht aber in den Sternen: Selbst wenn eine Reihe von Fördertöpfen angezapft werden könnten, müsste der Kreis Paderborn für die Finanzierung der Maßnahmen tief in die Tasche greifen.

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Für Museumsleiterin Kirsten John-Stucke steht die Erweiterung natürlich auf dem Wunschzettel, denn dann könnte auch die Geschichte des Hochstifts im 19. und 20. Jahrhundert weitererzählt werden. Bislang endet die Zeitachse im Kreismuseum zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 

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