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Pressefoto von Keolis/Eurobahn
Foto: Keolis Eurobahn
Wochenlang fuhren keine Züge. Auch das NR-Land war stark betroffen.
NR-Land

Eurobahn-Streiks endgültig vom Tisch

Samstag, 25. Januar 2020 von Franz Purucker

Der Tarifabschluss der EVG mit Keolis – dem Unternehmen hinter der Eeurobahn steht. Rund 97 Prozent der EVG-Gewerkschaftsmitglieder, die an der Urabstimmung teilgenommen haben, haben dem Verhandlungsergebnis zugestimmt.

Zugausfälle kann es trotzdem immer noch geben. Die Werkstatt der Eurobahn in Hamm-Heesen arbeitet mit Hochdruck daran den Wartungsrückstand aufzuholen. Bis dahin kann es weiterhin zu Zugausfällen kommen. Die Eurobahn ruft auf ihrer Website dazu auf, vor Fahrtantritt im Internet zu prüfen, ob der Zug fährt.

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Durchsetzen konnte die EVG für ihre Mitglieder eine Lohnerhöhung in zwei Schritten von insgesamt 5,2 Prozent; 2,6 Prozent davon als zweites EVG-Wahlmodell. Hier können die Mitarbeiter eigenständig entscheiden, ob sie diese Erhöhung in Form von 2,6 Prozent mehr Geld, weiteren sechs Tagen mehr Urlaub oder einer Arbeitszeitverkürzung in Anspruch nehmen wollen.

Mit dieser Kollage feiert die Gewerkschaft EVG ihren Tarifabschluss. Foto: EVG

Weiterhin wird die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge (bAV) in 2020 und 2021 angehoben, auf dann zwei Prozent. Zudem wird ab 2021 ein Zeitguthabenkonto eingeführt. Wenn schon Überstunden gemacht werden, soll der Ausgleich im Sinne der Beschäftigten erfolgen. Die können die auf das Zeitguthabenkonto eingezahlte Mehrarbeit später ganz individuell nutzen – etwa zur Pflege der Angehörigen, zur kurzfristigen Kinderbetreuung oder auch einen längeren Urlaub. Wieder in Kraft gesetzt wurde auch der Sozialsicherungs-Tarifvertrag.

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