arrow_back
Foto: Gesamtschule Salzkotten
Oberstufenleiter Gunnar Klinge mit Abiturienten der Gesamtschule Salzkotten.
Salzkotten

Erster Abiturjahrgang verlässt die Gesamtschule Salzkotten

Montag, 21. Juni 2021 von NR Redaktion

„Schule ist ja mehr als ein Gebäude und das Wichtigste sind die Schüler“, mit diesen Worten verabschiedete Schulleiter Berthold Fischer nun seine ersten Abiturientinnen und Abiturienten. Die Schüler hätten sich durch keine Umbaumaßnahmen, keine Reform, keinen Virus von ihrem Weg, von ihrem Ziel, abbringen lassen. Das wünsche er ihnen auch für die Zukunft, dass sie die Kraft haben, ihre Ziele zu verfolgen.

Selbst wenn sich die Rahmenbedingungen änderten, verschlechterten, ja selbst wenn es sehr ungünstig aussehe, sollten sie neugierig und offen für neue Dinge bleiben und ihre ganz eigenen Wege gehen. Dieser Abiturjahrgang sei auch für die Stadt ein ganz besonderer, so Bürgermeister Ulrich Berger, denn er erfülle den jahrzehntelangen Traum vom Abitur an der Heder.

Anzeige

56 Schüler bestanden das Abitur und fünf das Fachabitur. Sie blicken nun gut gerüstet in die Zukunft, denn seit ihrem Gründungsjahr 2012 hat sich an der Gesamtschule viel getan.  So wurden über 10 Millionen Euro von der Stadt Salzkotten beispielsweise in die Errichtung des neuen Oberstufengebäudes, in 3D-Drucker und in die digitalen Tafeln, mit denen alle Unterrichtsräume ausgestattet sind, investiert (unser Artikel dazu hier).

Die Abiturienten der Gesamtschule bei einer Feierstunde. Foto: Gesamtschule Salzkotten

Die Oberstufe arbeitete von Anfang an mit Tablets. Gerade in den Zeiten der Pandemie machte sich dies bezahlt. Die Schüler*innen profitierten von dem fortschrittlichen Konzept ihrer Schule, da auch im Distanzlernen ein uneingeschränkter Unterricht durchgeführt und eine engmaschige Betreuung gewährleistet werden konnten.

Anzeige

Pia Thorwesten und Theresa Feldmann fassten die Abiturvorbereitung in der Zeit der Pandemie für sich so zusammen: „Wir versuchten, irgendwie das Beste daraus zu machen. Wir lernten, füreinander da zu sein, ohne einander nahe zu sein. Wir lernten, rücksichtsvoller zu sein und erkannten: Jetzt geht es nicht darum, sein eigenes Verhalten anzupassen, um sich selbst zu schützen, sondern vor allem um die anderen zu schützen. Wir hielten zusammen, so gut wir eben konnten. Wir rückten buchstäblich näher zusammen, denn allein konnte das niemand durchstehen. Und nun stehen wir hier als Abiturienten und können stolz auf uns sein, es bis hierhin geschafft zu haben. Wir werden nun alle getrennte Wege gehen, jeder seinen ganz individuellen, aber wir können uns sicher sein, dass uns eins nicht verloren geht: die Freundschaft, die Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Erinnerung an eine ganz besondere Zeit. Denn genau das macht für uns das Abitur 2021 aus.“

Jahrgangsbeste wurden Lars Pohlmeier, Tobias Berhorst, Mara Fritsche und Benedikt Lappe. Den Aufsteigerpreis für die größte Steigerung nach schlechten Startbedingungen erhielten Linda Nehring und Raja Kabar von der Bäckerei Lange. Von der Firma Müller Elektronik mit dem MINT-Preis ausgezeichnet wurden Benedikt Lappe und Lars Pohlmeier. Für ihre Kreativität bekam Jona Petters einen Preis der Firma hederLab. Und den Social Award der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten nahmen Maike Polonyi und Christian Hölscher in Empfang.

AGB Impressum Datenschutz Kontakt
close
In die Zwischenablage Instagram Whatsapp E-Mail