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Foto: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)
Büren/Salzkotten

Erfolgreich gewirtschaftet: Diese Bank schüttet zwei Prozent Dividende aus

Dienstag, 24. November 2020 von NR Redaktion

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten hat nun Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 gezogen und die kann sich durchaus sehen lassen: Die Bilanzsumme stieg kräftig. Außerdem nahm das Kreditinstitut in der Corona-Krise eine wichtige Funktion ein.

Die Bilanzsumme stieg um 4,1 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro und belegt damit Rang 140 von 839 Kreditgenossenschaften. Die Kundenforderungen erhöhten sich, insbesondere durch Baufinanzierungen und Unternehmensfinanzierungen, um 3,9 Prozent auf nunmehr rund 1,3 Mrd. Euro.

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Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 31,3 Mio. Euro. Der Anstieg resultiert vor allem aus der Reduzierung der Zinsaufwendungen sowie dem Kreditwachstum. Die Zinsmarge hat sich jedoch, insbesondere getrieben durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld, weiter reduziert. Der Provisionsüberschuss stieg um 7,7 Prozent auf 13,3 Mio. Euro.

Vor allem das gute Wertpapier- und Depotgeschäft haben zu diesem Anstieg geführt. Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten ist aufgrund ihres Jahresergebnisses 2019 in der Lage, eine angemessene Dividende auszuschütten.

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Der Vorstand der Volksbank Brion-Büren-Salzkotten präsentiert sein Jahresergebnis.

Um das erfolgreiche Jahr 2019 zu honorieren, aber gleichzeitig auch den von der Aufsicht geforderten Vorgaben einer maßvollen Ausschüttungspolitik Rechnung zu tragen, wurde auf der Vertreterversammlung eine Dividendenzahlung in Höhe von 2 Prozent beschlossen.

Viele, die ein Konto bei der Bank haben profizieren: 57 Prozent der Kunden – das heißt mehr als jeder zweite Kunde – ist gleichzeitig auch Eigentümer der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und erhält damit eine Gewinnausschüttung. Anteileigner kann jeder Kunde werden, in dem dieser Genossenschaftsanteile erwirbt. 

Volksbank will Unternehmen bei Engpässen unterstützen

Für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler stellt die aktuelle Corona-Krise eine besondere wirtschaftliche Belastung dar. Dieser Herausforderung müssen sie in der Pflicht sieht, den Unternehmen unterstützend zur Seite zu stehen, finanzielle Engpässe zu überbrücken und über die aktuellen Fördermaßnahmen und Liquiditätshilfen aufzuklären.

So wählte die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten bereits im Frühjahr dieses Jahres – unmittelbar nach Bekanntgabe der Fördermöglichkeiten durch die Bundesregierung – den digitalen Weg und führte diverse Webinare zur praktischen Beantragung von Corona-Hilfskrediten durch, zu denen sich insgesamt 250 Unternehmerinnen und Unternehmer angemeldet haben.

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Weiterhin betonte der Vorstand, dass es nicht die FinTechs waren, die die Bargeld- und Kreditversorgung einschließlich Durchleitung der KfW-Programme garantiert hätten – es seien die Banken in der Region gewesen. Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten nimmt in ihrem Geschäftsgebiet in Verbindung mit der KfW-Förderbank eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung ein, heißt es in der Pressemitteilung.

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