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NR-Land

Dritter Warntag: An diesem Tag heulen dieses Mal bundesweit die Sirenen

Dienstag, 1. September 2020 von NR Redaktion

Zum dritten Malfindet auf Initiative des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 10.September, der Warntag statt, doch diesmal werden nicht nur in ganz Nordrhein-Westfalen um 10 Uhr vorhandene Warnmittel getestet, sondern bundesweit.

Pünktlich um 10 Uhr wird von der Leitstelle im Rettungszentrum der Test-Alarm ausgelöst und die Sirenen im Kreisgebiet getestet. Zudem versendet das Land NRW stellvertretend für alle Leitstellen über die Warn-App NINA eine Probewarnmeldung.

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In mittlerweile allen Kommunen des Kreises Soest sind flächendeckend Sirenen montiert, die nacheinander die drei Alarmtöne Entwarnung(eine Minute Dauerton) – Warnung (eine Minute auf- und abschwellender Heulton)– Entwarnung (eine Minute Dauerton) abgeben sollen.

In Lippstadt und seinen Ortsteilen wird in diesem Jahr erstmalig auch ein Teil des neu errichteten Sirenennetzes ertönen. In der Kernstadt befinden sich bereits zwei Sirenen, in den Ortsteilen Eickelborn, Bad Waldliesborn, Lipperode, Lipperbruch und Hörste ist jeweils eine Sirene installiert. 

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„Im Ernstfall arbeiten der Kreis und die Kommunen eng zusammen“, bestätigt Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz des Kreises Soest. „Wenn zum Beispiel in einer Kommuneeine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft werden muss und die Menschen hierfür ihre Häuser verlassen müssen, informiert das örtliche Ordnungsamt die Bevölkerung über die Warnapp NINA. Der Kreis führt die Anforderung dann aufWeisung der Kommune aus“, so Pingel.

Bei größeren Einsatzlagen wie einem Großfeuer kann auch der Kreisbrandmeister die Zuständigkeit an sich ziehen und bestimmt dann, welche Warnmittel zum Einsatz kommen, beispielsweise ein Sirenensignal oder auch Fernseh- und Radiodurchsagen. Bei einer großen Katastrophe, etwa bei Austreten gefährlicher Stoffe oder eines Unwetters,entscheidet der Einsatzstab oder Krisenstab des Kreises.

Bei einer realen Gefahrenlage werden Bürger über mehrere Kommunikationskanäle informiert und erhalten Verhaltenstipps, beispielsweise über das Radio, lokale Online-Medien und über soziale Medien.

„Nicht nur die Warnung ist wichtig, sondern auch die Selbsthilfefähigkeit eines jeden selbst“, weiß Dennis Pingel und richtet einen Appell an alle: „Mit jeder Warnung gibt es Empfehlungen, was man zu Ihrem Schutz tun kann oder wo man weitere Informationen erhalten. Diese Infos sind nicht erst im Notfall wichtig, sie sollten auch schon vorher bekannt sein.Ein regelmäßiger Blick auf Infoseiten wie vom Kreis Soest zu dem Thema oder auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) lohntsich.

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Dort sind Tipps und Checklisten für die Vorsorge zusammengestellt. Mehr Infos unter www.warnung-der-bevoelkerung.de

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