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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Die Täter tarnen sich als Finanzbeamte. Das Foto symbolisiert dies in Form einer Maske.
NR-Land

Dreiste Betrüger geben sich als Finanzbeamte aus

Montag, 6. Januar 2020 von Franz Purucker

Betrüger nutzen immer wieder neue Vorwände, um in die Häuser ihrer Opfer zu kommen. Während die Masche des falschen Polizisten in aller Munde ist, tritt diese Mache wohl zum ersten Mal auf.

So klingelten am Samstagvormittag gegen 10.15 Uhr zwei Männer bei einer Frau am Malvenweg in Paderborn und gaben sich als Finanzbeamte aus. Sie müssten Wertsachen im Haus prüfen. Sogar einen Ausweis hielten sie der 43-Jährigen vor, die allein im Haus war.

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Das Opfer war durch das forsche Auftreten der Männer völlig eingeschüchtert. Die Männer drängten ins Haus und durchsuchten zügig mehrere Zimmer. Das dabei aufgefundene Bargeld sowie einige Schmuckstücke nahmen die Täter mit. Eine Auflistung der Wertsachen käme dann vom Finanzamt sagten die Männer und verschwanden nach fünf bis zehn Minuten mit ihrer Beute.

Beide waren 30 bis 40 Jahre alt und hatten braune Haare sowie „Drei-Tage-Bärte“. Sie sprachen hochdeutsch. Ein Tatverdächtiger war etwa 1,90 Meter groß, hatte blaue Augen und trug ein schwarzes Hemd sowie eine blaue Jeans-Hose. Sein Komplize war etwas kleiner um 185 cm.

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Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können, sich unter der Rufnummer 05251/3060 zu melden.

Zugleich warnt die Polizei: Betrüger an der Haustür haben meistens nur das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Dazu geben sie sich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder aber auch als Amtspersonen aus.

Die Tipps der Polizei:


	
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