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Foto: Wieskotten
Mit Entnahme-Röhrchen und Mess-Zylinder nahmen Apotheker und Brennmeister Ulrich Klinke (l.) und Brauereichef Moritz Freiherr von Twickel den Bierwhisky unter die Lupe.
Bad Wünnenberg

Dieser Whisky ist jetzt reif für den Tumbler

Samstag, 27. März 2021 von NR Redaktion

Drei Jahre mussten heimische Whiskyfreunde auf den dritten Westheimer Bier-Whisky warten. Bei der ersten Charge 2012 waren 1.000 Flaschen abgefüllt worden und schnell ausverkauft. Im Keller der Westheimer Brauerei ist mittlerweile der „Single-Barrel-Malt“ wieder in ausgesuchten Limousin-Eichenfässern drei Jahre lang gereift. Durch die vorhergehende Belegung mit Rotwein wird der Bierwhisky als „Bordeaux-Wood-finished“ bezeichnet. 

Die Idee, einen Whisky zu produzieren, war 2008 bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Gespräch zwischen dem Bad Wünnenberger Ehepaar Ilse und Ulrich Klinke und Moritz Freiherr von Twickel, Inhaber der Westheimer Brauerei, entstanden. Seither wurden zwei Chargen abgefüllt; die aktuelle ist bereits der dritte Jahrgang.

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Der Brand wurde in der Destille des Heimatvereins durchgeführt. Ulrich Klinke, gelernter Apotheker und „Brennmeister“ des Heimatvereins, übernahm das Ruder für die fachgerechte Destillation des Malzbrandes, der nach der Reifung mit Wasser aus der Aabach-Talsperre auf 40 Volumenprozent Alkohol herabgesetzt wurde.

Jetzt ist der edle Tropfen endlich reif für den „Tumbler“, das klassische Glas für stilvollen Whiskygenuss. Erhältlich ist der Bierwhisky aber nur für diejenigen, die beizeiten einen der 300 „Genuss-Gutscheine“ erworben haben. 

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• Diese können an jedem Sonntag im April von 11 bis 14 Uhr in der Scheune des Heimatvereins in Bad Wünnenberg, Stadtring 8, gegen eine Flasche des Bierwhiskys eingelöst werden.

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