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Symbolfoto des Bankenverbands
Foto: Bankenverband
Die Betrüger waren in dieser Woche mehrmals erfolgreich.
NR-Land

Diese vier Tricks nutzen Betrüger aktuell am häufigsten

Freitag, 11. Februar 2022 von NR Redaktion

Auch diese Woche haben Betrüger wieder mit unterschiedlichen Maschen per Telefon oder Handy zugeschlagen. Meistens gingen sie leer aus – aber in einigen Fällen machten sie Beute.

Insgesamt häufen sich diese fünf Betrugsarten.

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Enkeltrick

Am Dienstag wäre eine Seniorin beinahe Opfer von den Trickbetrügern geworden – Dank einer Bankmitarbeiterin fiel die Tat noch rechtzeitig auf. Vormittags hatte ein Mann bei der 84-Jährigen Paderbornerin angerufen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Er hatte mitgeteilt, dass ihre Tochter bei einem Verkehrsunfall mit ihrem Ehemann verunfallt sei und nun im Krankenhaus liege.

Um die Kosten für den Krankenhausaufenthalt der Tochter und ihres Ehemannes zu bezahlen, wären mehrere tausend Euro sofort fällig. Dem Opfer kamen die Umstände zunächst merkwürdig vor. Dennoch machte sich die Seniorin auf den Weg zur Bank und holte einige tausend Euro ab.

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Danach gab es weitere Telefonate mit den Betrügern und die 84-jährige ging erneut zur Bank. Die Bankmitarbeiterin vermutete jetzt einen Betrug und schaltete die Polizei ein. Glücklicherweise war noch keine Geldübergabe erfolgt.

Whatsapp-Enkeltrick

In Borchen versuchten es die Täter mit einer Variante des „Enkeltricks“ per WhatsApp bei zwei Frauen (67). Sie war von einer unbekannten Handynummer per Chat kontaktiert worden angeblich von der Tochter. Diese teilte mit, dass ihr Mobiltelefon beschädigt sei und deshalb kein Online- Banking möglich sei.

Im Verlauf des Chats wurde dann ein Konto, ein Zahlungsbetrag über 2.000 Euro sowie ein Betreff mitgeteilt, um dringende Überweisungen tätigen zu können. Die Mutter wurde stutzig, da sie im Chat zweimal gesiezt wurde. Daraufhin rief sie die „alte“ Rufnummer ihrer Tochter an, die das Gespräch annahm und der Betrugsversuch auffiel. Auch in Hövelhof erhielt eine Frau (58) eine ähnliche WhatsApp.

Microsoft-Betrüger

Ebenfalls in Hövelhof wurde am Mittwoch ein Mann (64) Opfer von falschen Microsoft-Mitarbeitern. Am Telefon hatte eine männliche Stimme in gebrochem Deutsch und Englisch angegeben, bei dem Software-Unternehmen zu arbeiten.

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Die Email-Adresse des Hövelhofers sei „gehackt“ worden, behauptet der Mann und bot an, das Problem zu beseitigen. Aus Angst vor missbräuchlicher Nutzung der Mail-Adresse erlaubte der 64-Jährige einen Fernzugriff auf seinen Computer. Wenig später fiel ihm auf, dass von seinem Paypal-Konto unautorisierte Zahlungen von über 1.000 Euro erfolgt waren.

Weiterer Telefonbetrug

Am Mittwoch und Donnerstag blieben zwei Betrugsversuche falscher Polizisten in Altenbeken ohne Erfolg. Die vermeintlichen Opfer hatten auf die bekannte Masche des Telefonbetruges richtig reagiert und sofort aufgelegt.

Rat der Polizei: Egal aus welchem Grund jemand Geld von verlangt, fordert oder leihen will, und egal aus welchem Grund – Anrufer sollten niemanden trauen, auch wenn es ein „angeblicher“ Verwandter ist! „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Kontaktieren Sie in jedem Fall persönlich eine Vertrauensperson oder die Polizei“, so der Rat der Beamten.

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