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Radsportler aus Bad Wünnenberg
Foto: Verein
Bürgermeister Christoph Rüther überreicht den Pokal an (v.l.) Toni Beiermann, Elmar Loer, Hans Schäfer, Thomas Bunse, Christoph Schäfer, Thomas Wecker und Hubert Loer (Besenwagenfahrer).
Bad Wünnenberg

Diese Radler fuhren trotz Hitze 680 Kilometer in vier Tagen

Mittwoch, 19. August 2020 von NR Redaktion

Einen regelrechten „Hitze-Marathon“ absolvierten jetzt die Radsportler aus Bad Wünnenberg. In vier Tagen fuhren sie die Strecke von 680 km und überwunden dabei 6.000 Höhenmeter.

Die vier Tagesetappen führten von Bad Wünnenberg aus durch die Rhön an der Wasserkuppe vorbei, durch Bayern und dem Allgäu bis nach Salzburg. „Dabei waren in diesem Jahr gar nicht mal die Tagesdistanzen und die Höhenmeter die größte Herausforderung, sondern die Temperaturen, die jeden Tag konstant in der Spitze 34 Grad betrugen“, erinnern sie sich.

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Da kam dem Besenwagen mit all dem Proviant, der von Hubert Loer gesteuert wurde, eine besondere Bedeutung zu. Bereits nach 40-45 km wurden die Trinkflaschen aufgefüllt. Während die beiden Reifenplatten von den Radlern selbst behoben werden konnten, musste bei einem Schaltzugriss und einem Kurbelschaden der Besenwagen mit den Ersatzteilen und dem Spezialwerkzeug herangerufen werden.

In Salzburg angekommen waren dann alle froh, die  Herausforderungen gemeistert zu haben. Seit 20 Jahren unternehmen die Radler aus Bad Wünnenberg mehrtägige Touren, die sie schon nach Paris, Prag, den Garda- oder Bodensee führten. Auch wurden klassische Alpenpässen wie das Stilfser Joch und der Umbrailpass passiert.

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Vom Trekking-Rad sind sie mittlerweile ab. Seit 2011 gibt es auch eine Mountainbike-Abteilung, die ebenfalls mehrtägige Touren unternimmt und bereits eine Alpenüberquerung und den „Stoneman“ im Erzgebirge absolviert hat. 

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