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Verpackungen von Legal High Drogen
Foto: Polizei Soest
Die Verpackungen sehen harmlos aus. In Wahrheit ist der Inhalt aber extrem gefährlich, wie drei wahrscheinlich damit in Verbindung stehende Todesfälle zeigen.
NR-Land

Diese harmlos klingenden Mittel sind extrem gefährlich

Mittwoch, 25. Dezember 2019 von Franz Purucker

Im November konnte durch die Polizei in Aachen eine größere Menge sogenannter „Legal Highs“ sichergestellt werden. Nach einer Untersuchung der Substanzen warnt die Polizei nun dringend vor der Einnahme dieser Stoffe. Womöglich sind die Stoffe für drei Todesfälle verantwortlich. Geliefert wurde das ganze wohl auch in die Region.

Im Rahmen der noch laufenden Ermittlungen kann in bislang drei Fällen eine Todesursache durch Einnahme dieser Stoffe nicht ausgeschlossen werden bzw. ist als wahrscheinlich einzustufen. Vertrieben wurden die Mittel zuvor teilweise über das Internet. 

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Plastikverpackung täuscht über Gefährlichkeit hinweg

Eine genaue chemische Zusammensetzung ist für den Konsumenten dieser synthetisch hergestellten Designerdrogen nicht erkennbar und die Wirkung damit nicht kalkulierbar. Die Plastikverpackungen täuschen durch das auffällige Design über die Gefährlichkeit und Illegalität hinweg und sind häufig versehen mit dem Hinweis „NOT FOR HUMAN CONSUMPTION“ (dt.: nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.) Nach dem NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) ist der Umgang mit derartigen Substanzen verboten.

Es besteht der konkrete Verdacht, dass „Legal Highs“ auch in den Kreis Soest geliefert worden sein könnten. Die Polizei rät: Sollten Sie „Legal Highs“ oder ähnliche Stoffe zu sich genommen haben, dann begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Aufsicht. Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die diese Stoffe erworben oder konsumiert haben, verständigen Sie unverzüglich Polizei und Rettungsdienste.

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