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Foto: Pixabay
Viele Geseker wünschen sich mehr und bessere Radwege. Die Planer machen konkrete Vorschläge dazu.
Geseke

Die Geseker wollen mehr Fahrrad fahren

Freitag, 20. Mai 2022 von Franz Purucker

Nach 1,5 Jahren Arbeit wird das Integrierte Verkehrskonzept der Stadt Geseke am kommenden Dienstag, 24. Mai, im Ausschuss für Klima, Natur, Umwelt und ländliche Entwicklung vorgestellt.

1,5 Jahre hatte Büro LK Argus die Geeseker Bürger befragt und Daten ausgewertet, um der Politik Empfehlungen zur Verkehrsplanung zu geben.

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Wichtigstes Ergebnis: Die Geseker wünschen sich vor allem mehr Querungsmöglichkeiten über die Fahrbahn insbesondere im Bereich der Ernst-von-Bayern-Straße in Höhe Am Sandgraben-Lorenzgasse.

Zweites wichtiges Ergebnis: Die Bürger wollen mehr Radwege und Fahrradstraßen. So sind zwei Drittel der Befragten dafür, am Sandgraben / Dr-Sonnenschein-Straße eine Fahrradstraße einzurichten. 

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Die Planer schlagen deshalb eine Fahrradzone, also zusammenhängende Fahrradstraßen innerhalb des Walls und mehr Fahrradabstellanlagen vor. Zur Verkehrsberuhigung sollen bei schmalen Fahrbahnbreiten Einbahnstraßen eingerichtet werden, die jedoch für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben sind.

Das Büro LK Argus regt zudem mehr außerörtliche Radwege und eine bessere Radanbindung an die Innenstadt an – am besten sternförmig mit dem Ziel Marktplatz.

Die Planer sprechen sich zudem für mehr Bushaltestellen und deren barrierefreien Ausbau aus. Durch die alternde Geseker Bevölkerung sei von mehr Fußverkehr, weniger Kfz und mehr Nutzung des ÖPNV in der Zukunft auszugehen.

Bei der Befragung der Bevölkerung fanden 79 Prozent der Befragten, das Parkplatzangebot für Autos nicht ausreichend. Empfohlen wird durch das Planungsbüro besonders der Erhalt des zentralen Noltenhofes als Sammelparkplatz, für den gemäß Einzelhandelskonzept eine Bebauung mit Wohnungen und Geschäften vorgesehen ist.

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Im zentralen Innenstadtbereich werden Zwei-Stunden-Kurzzeitpark-Zonen empfohlen. Für Anwohner sollen Ausnahmen gelten. Zudem soll die Stadt mit den Eigentümern von privaten Sammelstellplätzen über deren Mitnutzung verhandeln.

Weniger Bedarf sehen die Befragten an mehr Ladesäulen für Elektroautos und Carsharing. Beides steht trotzdem als perspektivische Maßnahme im Verkehrskonzept.

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