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Geld fällt in eine Hand
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de
Thema der Woche

Die dreisten Tricks der Betrüger

Sonntag, 28. Januar 2018 von Franz Purucker

„Hallo hier ist Microsoft, Sie haben einen Schädling auf Ihrem Computer“ – so oder so ähnlich beginen die Gespräche mit den Betrügern, die aktuell vermehrt im NR-Land zuschlagen. Mehrere Leser dieser Zeitung wandten sich an die Redaktion, um ihre Erfahrungen zu schildern. Die Täter überreden ihre Opfer dazu, eine Software zu installieren, die den Tätern den Zugriff auf den Computer ermöglicht, um angeblich den Schädling zu zerstören.


Statt einer Anti-Virensoftware laden die Opfer jedoch eine Fernwartungssoftware herunter – also ein Programm, was es den Tätern ermöglicht, uneingeschränkt auf den Computer ihrer Opfer zuzugreifen. Damit werden dann oft Geldtransaktionen ins Ausland ausgelöst. Allein im Monat Januar waren die Täter im Kreis Paderborn sechs Mal erfolgreich mit dieser Masche und haben in einem Fall 2.000 Euro ergaunern können.
Randolf Latusek von der Paderborner Polizei verweist auf die offizielle Stellungnahme von Microsoft, dem Hersteller der Plattform Windows.

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Demnach ruft das Unternehmen niemals seine eigenen Kunden an. Im Internet bietet der Softwareriese seinen Kunden an, solche Betrugsfälle zu melden. Opfer sollten sich auf keinen Fall scheuen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, so Latusek.


Mit welchen dreisten Betrugsfällen die Täter im NR-Land noch versuchen an das Geld ihrer Opfer zu kommen, lesen Sie auf der zweiten Seite.

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