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Regionalplan 2020
Foto: Pixabay (oben links); CCNull.de / Tim Reckmann (CC-BY 2.0) (unten links); Grafik: puru
Das sind die Planungen des Regionalplanes für das NR-Land.
Thema der Woche

Regionalplan: An diesen Stellen könnte in den nächsten 20 Jahren gebaut werden

Samstag, 20. Februar 2021 von Franz Purucker

Die Ortsumgehung der B1 um Salzkotten wird gebaut, die Almetalbahn bindet den Paderborn-Lippstadt-Airport an, in Bad Wünnenberg-Haaren entstehen drei neue Wohngebiete, und eine Gewerbe- und Industriefläche und ein kaum beachteter Steinbruch südlich von Salzkotten verdreifacht seine Größe.

Alle diese Überraschungen – und noch viele mehr – finden sich im Regionalplan OWL, den die Bezirksregierung noch bis Ende März zur Stellungnahme im Internet bereitgestellt hat. Parteien, Kommunen, aber auch jeder Bürger ist aufgerufen, dazu Stellung zu nehmen.
Regionalplan klingt zwar zunächst sperrig und hört sich wenig spannend an, stellt aber wichtige Weichen für die nächsten 20 Jahre.

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Erweiterung eines Steinbruchs und vier neue Gewerbegebiete

Auf den ersten Blick steckt dahinter eine riesige Landkarte mit vielen komplizierten Symbolen und Zeichen im A0-Format – was ausgedruckt 84 Mal 118 Zentimeter groß wäre, und das allein für den Kreis Paderborn (Link zur Karte des Regionalplanes). Der Regionalplan OWL umfasst den gesamten Regierungsbezirk Detmold.

Dazu kommt ein umfangreicher Textteil mit 422 Seiten (nur für den Kreis Paderborn) zur Umweltverträglichkeit und wichtigen Fakten, die bei der Planung beachten werden sollen (hier geht es zum Textteil).

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Der Plan zeigt vor allem auf, wo sich in den Kommunen in den nächsten 20 Jahren Gewerbe ansiedeln darf und wo Bauland ausgewiesen werden kann. Gezeigt wird aber auch, wo es Grund zur Kritik gibt.
Die Planung für Geseke steht im Regionalplan Arnsberg.

Der Regionalplan ist kein Grund zum Erschrecken: Der Plan zeigt lediglich, wie die Planer der Bezirksregierung jeden Quadratmeter Land einem bestimmten Nutzen zuordnen. Die Betonung liegt dabei auf „Planung“.
Nicht alles, was dort beschrieben ist, wird auch umgesetzt – es handelt sich lediglich um einen Handlungsrahmen, der aber gerade für Wohn- und Gewerbegebiete bindend ist und deshalb so intensiv diskutiert werden sollte.

Wir haben die wichtigsten Planungen im „Thema der Woche“ auf den nächsten Seiten zusammengestellt. Dort zeigen wir, was die Bezirksregierung für Büren, Geseke, Salzkotten und Bad Wünnenberg plant und welche Kritik es an den Plänen gibt. Außerdem verlinken wir die Möglichkeit, selbst Einspruch einzulegen.

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