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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Einsames Weihnachten: Auf große Feste und viele Familienbesuche sollen die Bundesbürger wegen der Corona-Pandemie verzichten.
NR-Land

Das steht im Lockdown-Beschlusspapier: Maßnahmen-Verlängerung und Regeln für Weihnachten

Montag, 23. November 2020 von Franz Purucker

Der Lockdown trifft Gastronomie und Freizeitgewerbe hart. Nun droht sogar die Verlängerung und weitere Einschränkungen, wie aus einem Entwurfspapier hervorgeht, dass der Neuen Regionalen exklusiv vorliegt.

Konkret wir darin vorgeschlagen, den aktuellen Lockdown bis zum 20. Dezember zu verlängern. Länder, in denen der Inzidenzwert von 35 unterschritten wird, können den Lockdown früher beenden.

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Als zweiter Baustein werden Kontaktbeschränkungen erlassen, die ab 1. Dezember und bis 17. Januar gelten sollen. So werden private Zusammenkünfte auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt (bislang zehn Personen). Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Für die Weihnachtszeit sollen die Regelungen gelockert werden und zehn Personen erlaubt sein, auch hier sind Kinder unter 14 Jahren ausgenommen. Außerdem wird ein Apell ausgesprochen, das Weihnachtsfest in kleinem Rahmen zu feiern und sich vor sowie nach den Feiertagen in Selbstquarantäne zu begeben.

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Arbeitgeber sollen eine Schließung ihrer Betriebsstätten zwischen 21. Dezember und 3. Januar prüfen, damit Menschen soweit wie möglich zu Hause bleiben können.

In Arbeits- und Betriebsstätten kommt eine Maskenpflicht, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Der Verkauf und das Zünden von Feuerwerk zum Jahreswechsel soll zur Entlastung des Gesundheitssystems verboten werden.

An den Schulen soll nun ab Klasse 7 eine Maskenpflicht auch im Unterricht bestehen. Aktuell gilt diese nur, wenn der Platz verlassen wird. Die Länder sollen zudem die Möglichkeiten prüfen, einen Teil der Schüler von zu Hause per Video zu unterrichten.

Neu ist zu dem: Bei Auftreten eines Corona-Falls in der Schule ist nur noch eine fünftägige Quarantäne vorgesehen. Danach erfolgt ein Schnelltest und bei negativem Ergebnis die Fortsetzung des Präsenzunterrichts.

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Zudem wird die Idee eines Solidaritätszuschlages diskutiert, um die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung zu kompensieren und die Einzahler weniger stark zu belasten.

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