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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Malta, hier der Hafen des Inselstaates, erkennt die Kreuzimpfung aus AstraZeneca und Biotech oder Moderna nicht an.
Thema der Woche

Das müssen Reisende für ihren Urlaub wissen: Wo Tests und Quarantäne nötig sind

Samstag, 10. Juli 2021 von Franz Purucker

Prinzipiell gilt für alle Reiserückkehrer, die mit dem Flugzeug nach Deutschland reisen, dass sie noch am Abflugort ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene.
Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich unter www.einreiseanmeldung.de vorher registrieren und bis zum Testergebnis in Quarantäne bleiben. Für Hochrisikogebieten ist darüber hinaus ein Freitesten erst nach fünf Tagen möglich. Genesene und vollständig Geimpfte sind davon ausgenommen.

Bei Virusvariantengebieten ist immer eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten, auch für Geimpfte und Genesene. Freitesten ist nicht möglich. Was bei den einzelnen Reisezielen zu beachten ist, fassen wir hier zusammen. Die Auswahl umfasst alle Reiseziele, die vom Paderborn-Lippstadt Airport erreichbar sind.

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Spanien

Die Inzidenz liegt landesweit bei 155,7 – ein Wert bei dem im Deutschland Hotels, Restaurants und Geschäfte geschlossen wären und gilt als Risikogebiet. Wer nach Spanien und den angeschlossenen Inseln wie Mallorca reist, muss sich zwar bei den Behörden anmelden, es besteht für Flugreisende aber keine Test- oder Quarantänepflicht. Lediglich über den Landweg ist dies vorgeschrieben.
Eine Ausnahme gilt außerdem für die Balearen, die ab 20 Personen einen negativen PCR-Test verlangen, was besonders für Vereins- und Abifahrten relevant ist.

Portugal

Spaniens Nachbarland wurde jüngst zum Hochinzidenzgebiet heraufgestuft. Die Inzidenz liegt bei 148,3. Für die Einreise wird ein PCR- oder Schnelltest oder ein Impfnachweis benötigt.

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Griechenland


Einreisende müssen sich spätestens 24 Stunden vor Einreise online bei den griechischen Zivilschutzbehörden registrieren und erhalten dann einen QR-Code. Wer diesen nicht vorweisen kann, wird mit Geldbußen von 500 Euro bestraft. Zudem muss ein PCR- oder Schnelltest oder ein Impfnachweis bei Einreise vorgelegt werden.

Türkei

Die Türkei gilt als Risikogebiet, obwohl die landesweite Inzidenz „nur“ bei 31 liegt. Zur Einreise wird ein negativer PCR- oder Schnelltest sowie eine Online-Anmeldung beim türkischen Gesundheitsministerium benötigt. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit. Am Flughafen finden Temperaturmessungen statt, die zur Anordnung einer Gesundheitsuntersuchung führen können.

Kroatien

Die Inzidenz liegt bei 14, es gibt nur sehr wenige Fälle der Delta-Variante. Vorgelegt werden muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist oder ein Nachweis über die vollständige Impfung.
Bei Impfung mit Moderna und Biontech/Pfizer entfällt die Testpflicht bereits 22 Tage nach der Erstimpfung, aber maximal 44 Tage danach. Für Kroatien ist eine Online-Anmeldung bei den Behörden nötig, die ausgedruckt vorgelegt werden sollte. Nur die Region Zedar gilt als Risikogebiet.

Österreich

Die Infektionen in Österreich sind rückläufig, die Inzidenz landesweit bei 6,3. Für die Einreise wird ein negativer PCR- oder Schnelltest benötigt. Ausgenommen sind Transitreisende, die das Land innerhalb von 12 Stunden durchfahren. Kurze Stopps zum Tanken oder den Toilettengang sind erlaubt. Die Transitregel gilt auch für Slowenien.

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weitere Risikogebiete

Großbritannien gilt als Hochinzidenzgebiet, Zypern und die die schwedischen Provinzen Kronoberg, Norrbotten und Värmlan sind Risikogebiete.

Kreuzimpfung

Malta erkennt als einziges EU-Land die Kreuzimpfung aus AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff nicht an. Auch außerhalb der EU kann es Probleme geben z.B. in Thailand.

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